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OLDENBURG In Aurich, Bremen und anderen Städten gibt es sie schon: Ehrenamtliche, die an Wochenenden nachts in belebten Straßen unterwegs sind, um jungen Leuten als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Das Projekt „Nachtwanderer“ soll jetzt auch in Oldenburg starten. Die Arbeiterwohlfahrt (AWo) erarbeitet zur Zeit in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat ein Konzept. „Anfang Mai wollen wir starten“, sagte Johann Stein von der AWo.

Die Idee des Nachtwanderns wurde in den 80er-Jahren in Schweden geboren. Dort sind inzwischen an 300 Orten mehr als 200 000 Freiwillige im Einsatz. Für Oldenburg sucht die AWo noch Ehrenamtliche, die mindestens 25 Jahre alt sind. Nach Auskunft von Johanna Stein ist daran gedacht, dass die Freiwilligen jeweils in Gruppen mit mindestens vier Personen in der Zeit zwischen 22 und 2 Uhr in der Fußgängerzone unterwegs sind. An ihren Jacken mit der Aufschrift „Nachtwanderer“ kann man sie erkennen.

Die Nachtwanderer verstehen sich als Ergänzung. „Sie sind kein Jugendschutzteam und auch keine Bürgerwehr“, betont Stein. Die Freiwilligen wollen für die Jugendlichen da sein, ihnen zuhören, wenn es Probleme gibt, und sich im Bedarfsfall kümmern. Ziel sei, den Jugendlichen eine Stütze in der Nacht zu sein und ihnen ein sicheres Gefühl zu geben.

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Die Polizei steht dem Angebot offen gegenüber. „Wir kennen das Projekt und wissen, dass es in anderen Städten positiv aufgenommen wird“, sagte Polizei-Chef Johann Kühme.

Vor dem Start sollen die Freiwilligen eine Erste-Hilfe-Ausbildung erhalten und an einem Deeskalationstraining teilnehmen. Darüber hinaus sind Weiterbildungsangebote zu Themen wie Drogen- und Alkoholmissbrauch angedacht. Koordiniert werden soll das Projekt künftig durch die AWo-Familienberatung an der Cloppenburger Straße.

Interessierte können sich ab sofort melden unter Tel. 48 01-142 (Arbeiterwohlfahrt) und Tel. 235-36 11 (Präventionsrat).

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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