OLDENBURG Wer mit dem Auto auf der Ofener Straße unterwegs ist, braucht oft viel Geduld. Zu Hauptverkehrszeiten geht es dort nur stockend vorwärts. Wer dann noch am Friedensplatz in die Peterstraße abbiegen möchte, muss noch mehr Nerven beweisen. Denn an dieser Stelle stauen sich die Autos häufig mitten auf der Straße und blockieren zuweilen sogar noch jene, die von der Lindenallee auf die Ofener Straße fahren wollen.

Der Auslöser für diesen Rückstau sind wiederum Abbieger, die von der Peterstraße nach links in die Marienstraße fahren wollen. Genau das ist aber verboten. Und nicht ohne Grund: Der Gegenverkehr auf der Peterstraße ist sehr hoch.

Trotzdem scheren sich die Falschabbieger nicht um das Schild, sie warten und warten und warten, bis eine Lücke den Weg in die Marienstraße freigibt. Ebenfalls warten müssen natürlich alle folgenden Autofahrer. Auto an Auto reiht sich in die Kreuzung Ofener Straße hinein, bis der Falschabbieger endlich den Weg frei macht.

Bis zu vier Mal innerhalb von zwei Stunden hat die NWZ  dieses verbotene Abbiegen beobachtet. Obwohl die Ampel an der Ofener Straße für die Peterstraßen-Abbieger Grün zeigte, ging nichts mehr voran, die Kreuzung wurde blockiert. Auto- sowie Radfahrer und Fußgänger reagierten verärgert auf diese Situation. Manche hupten, andere schimpften vor sich hin.

Aber nicht nur Falschabbieger in die Marienstraße behindern an dieser Stelle den Verkehr, sondern auch jene, die aus der Marienstraße nach links auf die Peterstraße fahren. Auch das ist verboten.

Diese Situationen seien bei der Polizei durchaus bekannt, sagt Polizeisprecher Sven Warnken. Auf wundersame Weise seien aber durch die Falschabbieger noch keine Unfälle in diesem Bereich verursacht worden.

„Es sind auch noch keine Beschwerden von Bürgern eingegangen“, so Warnken. Trotzdem sei es ärgerlich, dass die Verkehrsteilnehmer durch die Staus behindert werden. Erschwerend komme auch noch die Fußgängerampel in der Peterstraße hinzu, die für ein zusätzliches Stoppen am Anfang der Straße sorge.

Eine Lösung der Probleme erkennt der Polizeisprecher derzeit nicht. „Baulich kann man an der Situation nichts verändern“, sagt Warnken. Eine Möglichkeit zur Verbesserung sieht er nur in verstärkten Kontrollen. Wer dann beim Falschabbiegen erwischt wird, muss damit rechnen, mit zehn Euro zur Kasse gebeten zu werden.

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