Oldenburg Umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und lose Dachziegel haben die Feuerwehr am Dienstag in Atem gehalten. Das Sturmtief „Niklas“ sorgte aber auch bei der Polizei für einen Großeinsatz. Während die Feuerwehrleute Bäume von Straßen, Wegen und Bahngleisen räumten, sicherten Polizisten die Gefahrenstellen ab. Jens Spekker, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr, zählte bis zum Abend 78 Einsätze. „Wir waren überall im Stadtgebiet unterwegs“, sagte er.->

Angesichts der angekündigten Wetterlage hatte sich die Feuerwehr schon am Morgen auf einen größeren Einsatz vorbereitet. Als ab 15 Uhr aus immer mehr Straßen umgestürzte Bäume gemeldet wurden, alarmierte Jens Spekker vorsorglich auch die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt. Unterstützung erhielten die Oldenburger auch noch aus Metjendorf, Ofen und Petersfehn. Letztlich waren etwa 130 Feuerwehrleute über Stunden im Einsatz (unter anderem im Kielweg, am Heiligengeistwall und im Alexandersfeld).

Am Vormittag sorgte der Sturm für einen Unfall auf der Huntebrücke. Ein 44-Jähriger befuhr mit Transporter und Anhänger die A 29 in Richtung Wilhelmshaven. Beim Passieren der Brücke wurde das Gespann von einer Windböe erfasst. Der leere Anhänger kippte um und droht, bei einer weiteren Böe die Brücke hinab zu stürzen. Lastwagen-Fahrern und Mitarbeitern eines Abschleppdienstes gelang es, den Anhänger wieder aufzustellen. Der Verkehr wurde in der Zeit der Bergung über das Ost-Kreuz (A 28) umgeleitet.

Die Bahnstrecken blieben zum Teil stundenlang gesperrt, weil Bäume (Bahnweg, Alexanderstraße und Friedhofsweg) auf den Gleisen lagen. In anderen Straßen (u.a. Tangastraße und Maria-Montessori-Straße) waren Bäume gegen Wohnhäuser gefallen. Verletzt wurde niemand.

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Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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