Wechloy /Haarentor Aus zwei mach’ eine: Die Holzwerkstatt der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg ist nun auf dem Campus in Wechloy an einem Standort untergebracht – zu erreichen über das Ende der Carl-von-Ossietzky-Straße beim Wendekreis an der Bahnstrecke nach Leer.

1 290 000 Euro hat sich die Universität die Zusammenlegung kosten lassen, erklärten Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität, und Uni-Baudezernent Meik Möllers bei der Präsentation des Projekts. Ein großer Teil des Geldes floss in den Austausch der Maschinen und der übrigen Technik, die zum Teil fast 50 Jahre alt waren. Vorher war die Holzwerkstatt am Standort Haarentor für die Bauunterhaltung von Gebäuden und die Holzwerkstatt am Standort Wechloy für die Fertigung von wissenschaftlichen Geräten aus Holz zuständig. Unter anderem wurden die Räume der Werkstatt entkernt und innen ausgebaut, wärmegedämmte Rolltore und neue Fenster und Türen eingebaut, die Heizkörper und die dazugehörigen Heizungsleitungen in der Holzwerkstatt ausgetauscht, das Zu- und Abluftnetz mit Späneabsauganlage ersetzt, energiesparende LED-Einbauleuchten verarbeitet, das Druckluftnetz erneuert und ein Arbeitsplatz für einen gehörlosen Mitarbeiter eingerichtet (dazu gehört die Installation von Lichtsignalanlagen an Maschinen). Mit dem Austausch der Maschinen zog auch die digitale Technik in die Werkstatt ein. Die abgesaugten Späne werden übrigens zu Pellets gepresst und in der Heizungsanlage verfeuert.

Durch den Umzug sind auf dem Campus Haarentor am Uhlhornsweg 300 Quadratmeter Fläche freigeworden, wo nun Lehramtsstudenten ihren Praxisunterricht zum Beispiel beim Mikroskopieren bekommen. Die Holzwerkstatt ist nicht nur für den Campus Haarentor und Wechloy zuständig, sondern auch für den Botanischen Garten, der ebenfalls zur Universität gehört. Die Tischler fertigen Möbel, Fensterrahmen oder Türen an und erledigen Spezialaufträge für den Forschungsbereich – wenn kein Metall verarbeitet werden darf, damit die Messergebnisse stimmen. Und sie reparieren viel.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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