Oldenburg An Oldenburgs Schulen gibt es viele kluge Köpfe. Das hat der Regionalentscheid in den Wettbewerben „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) und „Schüler experimentieren“ (bis einschließlich 14 Jahre) wieder einmal gezeigt. Auch wenn es diesmal nicht für die nächste Stufe, die Qualifikation zum Landeswettbewerb, gereicht hat, erzielten Teilnehmer aus Oldenburg bei der Präsentation in Emden gute Platzierungen und heimsten sogar Sonderpreise ein. Erforscht wurde unter anderem, ob es sich auf Drehstühlen besser oder schlechter lernen lässt oder wie braune Stellen an frisch geschälten Äpfeln vermieden werden können.

Für ihr Projekt „Im Drehen lernen?“ haben Lilli Bothe und Liv Geisler aus der Klasse 5e des Gymnasiums Eversten in der Sparte „Schüler experimentieren“ einen Sonderpreis erhalten. Sie konnten in ihrer Untersuchung zeigen, dass Schüler schlechter auf Drehstühlen (wie in den Bio- und Chemie-Fachräumen) als auf festen Stühlen lernen. Einen 2. Platz in der Sparte „Jugend forscht“ wurde Hanna Gesang und Feenja Koch aus der Klasse 9b des GEO für ihr Projekt „Kognition unter dem Einfluss bekannter Denkmuster“ zuerkannt. In einem computergestützten Versuchsansatz haben sie stereotype Verallgemeinerungen quantitativ erfasst und alters- und geschlechtsspezifisch ausgewertet.

Auch das Alte Gymnasium freute sich über einen 2. Platz: Damit wurden Ole Felber (Jahrgang 9) und Patrick Antoniou (Jahrgang 12) für ihr Projekt „Ascorbinsäure – Gönn’ Dir die Frische“ belohnt. In ihrer Arbeit haben sie die antioxidative Anwendung von Ascorbinsäure und Zitronensäure im Alltag untersucht. Im Rahmen ihrer Forschungen haben sie 17 verschiedene Lebensmittel, hauptsächlich Früchte, aufgeschnitten und jeweils mit Ascorbinsäure und Zitronensäure verschiedener Konzentrationen besprüht, um aufzuzeigen, wie Verfärbungen bei frischem Obst und Gemüse verzögert werden. Diese wurden im Vergleich mit Stücken ohne Zusatz für 24 Stunden sowie eine Woche unter Standardbedingungen an der Luft liegen gelassen, um die antioxidative Wirkung zu untersuchen. Außerdem wurden Konzepte zum markttauglichen Einsatz im Alltag entwickelt und erste Prototypen eines Schutzsprays für den privaten Haushalt hergestellt.

Das Bundeszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) Oldenburg war mit drei Projekten im Fachgebiet Technik beim Regionalentscheid vertreten und konnte laut Fachlehrer Rainer Lüllmann überzeugen. Die Webcam als Überwachungskamera von Janik Wilder und Tizian Brumund wurde von der Jury mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Eine optimierte selbst fahrende Autorennbahn von Tim Scheumer und Fiepko Kühn erreichte Platz 3, und die fernsteuerbare Volleyballanzeige von Ricardo Scholze und Imke Schreiber hat mit Platz 2 die Qualifikation für den Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld nur knapp verpasst. Lüllmann betonte: „Da alle Gruppen eine Auszeichnung als Würdigung ihrer Arbeit zugesprochen bekommen haben, bin ich mit dem Ergebnis unserer Teilnahme wieder sehr zufrieden!“. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des BZTG besuchen das Berufliche Gymnasium Technik und streben an, die Abiturprüfung im Frühjahr 2017 unter anderem mit dem „Leistungskurs Elektrotechnik“ abzulegen.

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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