Oldenburg Ein paar schöne Stunden verlebten ehemaligen Klassenkameradinnen und -kameraden miteinander. Die Organisatoren sich viel Mühe gemacht.

Volksschule Bürgeresch

60 Jahre nach der Entlassung aus der früheren Volksschule Bürgeresch trafen sich 13 ehemalige Mitschülerinnen und -schüler im Gesellschaftshaus „Bei Meyer“. Nach der Begrüßung durch den Organisator des Treffens, Günter Holze, und dem anschließenden Mittagessen wurde eine Fahrt mit dem Oldtimerbus von Hans-Joachim Luckau durch den Stadtteil Bürgeresch unternommen. So manch einer erkannte sein früheres Zuhause, in dem er im schulpflichtigen Alter gewohnt hatte, kaum wieder. Insbesondere betraf es die Teilnehmer aus Lübeck, Rotenburg/Wümme und Großburgwedel. Es wurde viel gefilmt und fotografiert, um Erinnerungen aus der Schulzeit an diesen heutigen Tag festzuhalten. Mitorganisator Manfred Knaak war der Fotograf.

Nach der Rundfahrt wurde an einer schön gedeckten Kaffeetafel Platz genommen. Und hier wurde ausgiebig geklönt. Die wichtigsten Themen waren unter vielen anderen die Veränderungen im Stadtteil Bürgeresch, aber auch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit zunehmendem Alter. Man erinnerte sich auch an die alten Zeiten zurück: an die Unterrichtsunterbrechungen durch Fliegeralarm und an Bombenangriffe auf die Donnerschwee-Kaserne. Auch nach dem Abendessen wurde noch lange weiter geplaudert und zum Abschluss das nächste Klassentreffen für 2015 vereinbart.

Volksschule Blumenhof

In Erinnerungen schwelgten auch die Schülerinnen und Schüler der damals ersten neunten Klasse in der früheren Volksschule Blumenhof. 50 Jahre danach – und damit 25 Jahre nach dem letzten Klassentreffen – gab es ein Wiedersehen im Bümmersteder Krug. Heiko Oldendorf hatte es organisiert. Beim Klönschnack kamen auch einige nette Fotos aus alten Zeiten auf den Tisch. Heiko Oldendorf erzählt: „Gesprächsthema war unser gemeinsames Kochen bei unserer Lehrerin Frau Immel, die mit den Mädchen und den Jungs getrennt Kochen/Hauswirtschaft unterrichtete. In einer Unterrichtsstunde wurden wir dann zusammen in die Schulküche beordert, und es wurden gemischte Gruppen gebildet: Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Dies war dann Grießflammerie. Der war aber nicht gelungen, sondern wurde hart. Wir haben dann Bällchen draus geformt – und man kann sich denken was wir damit gemacht haben.“

Auch diese Klasse hatte sich viel zu erzählen. Am Ende war für alle klar: In zwei Jahren ist das nächste Treffen.

Volksschule Ofenerdiek

Diesen Beschluss fassten auch die Ehemaligen der früheren Volksschule Ofenerdiek vom Abgangsjahrgang 1950. Zum elften Mal nach der gemeinsamen Schulzeit trafen sie sich. Vorherige Treffen waren zum Beispiel auch mit ihrer goldenen und diamantenen Konfirmation verbunden. Wieder hatten Liane Kramer und Gerold Hogen die Zusammenkunft organisiert – und dafür bekamen sie als kleines Dankeschön Rosen.

Die weiteste Anreise hatte wieder einmal Ursula Rogalla (geb. Burde) auf sich genommen. Sie lebt in Kanada. Eine Mitschülerin war zum ersten Mal überhaupt bei einem Klassentreffen mit dabei. „Es gab wieder viel zu erzählen“, berichtet Liane Kramer, „im Fokus standen dabei unsere bereits verstorbenen Klassenkameraden. Wir haben uns an die schönen Erlebnisse mit ihnen zurückerinnert, an ihre Lausbubenstreiche. Wir haben viel gelacht.“

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