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OLDENBURG Wie steht es um die Karrieren von Wissenschaftlerinnen in Deutschland? Zumindest die Zahl der Bewerbungen um den mit 10 000 Euro dotierten Helene-Lange-Preis lässt hoffen: „Wir freuen uns über 25 sehr hochkarätige Bewerbungen aus den renommiertesten Instituten deutscher Hochschulen“, erläutert Anne G. Kosfeld, Gleichstellungsbeauftragte der Universität und Initiatorin des Projekts „Frauen, Karriere, Wissenschaft“.

Mit der erstmaligen Ausschreibung dieses Preises durch Universität und EWE-Stiftung sollen die Karrieren junger Akademikerinnen gefördert werden. Da besonders in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern auf dem Weg nach oben viele Frauen nur langsam vorankommen, wurde der Preis diesmal im Bereich der sogenannten Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ausgelobt. So sind etwa bundesweit nur elf Prozent der neuen Professorenstellen in diesem Segment weiblich besetzt.

Vergeben wird der Preis am Freitag, 30. Oktober, ab 18 Uhr während eines Festakts in der Universität. Als Gastgeberinnen erwarten Dr. Heide Ahrens, kommissarische Präsidentin der Universität, und Anne G. Kosfeld viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Zu den Festrednern zählen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) als Schirmherr, Erste Stadträtin Silke Meyn, Bundestagsabgeordnete Krista Sager (Grüne) und Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE.

Über die Situation von Wissenschaftlerinnen diskutieren die Professorinnen Rosemarie Nave-Herz (Familiensoziologie), Katharina Al-Shamery (Physikalische Chemie), Angelika May (Mathematik), Dagmar Freist (Geschichte der Frühen Neuzeit), Susanne Boll (Medieninformatik), Karen Ellwanger (Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien) und Barbara Schwarze (Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften) sowie Nina Hollender (EWE, Abteilung Recht) und Petra Ledendecker (Verband deutscher Unternehmerinnen).

Im Anschluss an die Verleihung wird eine Wanderausstellung eröffnet, die die Geschichte der Wissenschaftlerinnen an der Universität Oldenburg noch einmal Revue passieren lässt: „Von der Gelehrtenstube in den Hörsaal. Oldenburger Wissenschaftlerinnen im Wandel der Zeit" Zur Einführung sprechen Professorin Gunilla Budde (Deutsche und Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts) und Professorin Melanie Unseld (Kulturgeschichte der Musik).

Mehr Infos unter www.FrauenKarrierewissenschaft.de

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Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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