OLDENBURG Großer Trubel in der Stadt: Jeder schien am Sonntag den womöglich letzten sommerlichen Tag des Jahres draußen verbringen zu wollen. Anlässe gab es zur Genüge: Die Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) organisierte mit Hilfe der Initiative „Unser Oldenburg“ die letzte Inlinertour der Saison. Und in der Innenstadt lockte neben dem üblichen Besuch im Café ein großes Kinderfest auf dem Rathausmarkt.

Dass man auch ohne Auto problemlos mobil sein kann, das wollten Schüler des GAG an diesem europaweiten autofreien Sonntag zeigen. Die Skatertour symbolisierte einen alternativen Weg der Fortbewegung. „Die Veranstaltung steht für Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit“, erklärte Lehrerin Susanne Menge. Dies seien auch zentrale Themen des Seminarfachs Afrika, in dem Schüler aus dem jetzigen 13. Jahrgang die Tour geplant hätten.

Mehr als 2000 Teilnehmer auf Rollen und Rädern ließen sich von der Idee anstecken. 19 Kilometer ging es für sie durch den Stadtnorden und -westen. Am Ziel, dem Schulhof des GAG, warteten dann schon die Schüler des Afrika-Kurses, um Essen und Getränke unter die Leute zu bringen. Der Erlös aus diesem Verkauf soll direkt den Menschen auf dem ärmsten Kontinent helfen. Ein Hilfsprojekt in Burundi wird mit dem Geld unterstützt.

Das eine Ziel des Tages, Hilfe für Afrika, war damit erreicht. Eine geringere Anzahl von Autos in der Stadt, das andere Anliegen des Tages, war hingegen nicht zu bemerken – die Parkplätze in der City waren wie immer größtenteils belegt.

Pure Zufriedenheit herrschte dagegen auf dem Rathausmarkt. Kinderlachen von allen Seiten ließ leicht erkennen, dass die Kleinsten auf dem Kinderfest anlässlich der nachträglichen Feier des Weltkindertages (20. September) ihren Spaß hatten.

Viele Stände luden zum Basteln, Spielen und Erleben ein. In der Teddyklinik konnte man Kuscheltiere verarzten, spezielle Kindercocktails löschten den Durst und der Spielefant hatte zahlreiche Aktivitäten vom Holzturmbau bis zur Geisterbahn im Zelt mitgebracht.

Dicht mussten sich Kinder und Eltern aneinander drängen, wenn sie eine der Vorführungen der Zirkusschule Seifenblase miterleben wollten. „Mein Sohn Marvin fand die Vorstellung toll“, sagte Gaby Walther aus Wildeshausen. So etwas müsse es viel öfter geben. Die vielen Jungen und Mädchen hätten ihr mit Sicherheit zugestimmt.

Mehr Bilder unter

www.NWZonline.de/fotogalerie

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.