OLDENBURG Schüler entdecken ihre Stadt – und begeistern andere dafür. Dieser Gedanke steht hinter dem Konzept „Oldenburger Communauten“, das im Oktober 2008 gestartet wurde und am Freitag in den ersten vier einfallsreichen und spannenden Stadt- und Schlossgartenführungen gipfelte.

Information gut aufbereitet

Beteiligt an dem Pilotprojekt der Stiftung Niedersachsen sind die Universität, das Stadtmuseum, die OTM, die Oldenburgische Landschaft sowie die Grundschule Röwekamp, die IGS Flötenteich und Realschüler aus der neunten Klasse der Haupt- und Realschule Osternburg. Letztere luden zu einer schönen Kriminal-Führung im Schlossgarten ein – mit vielen Schauspielern, u.a. als Herzog Peter Friedrich Ludwig, in historischen Kostümen.

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Gut aufbereitete Informationen über die Geschichte des Schlossgartens und seine Pflanzen wurden mit einer Liebes- und Kriminalgeschichte verwoben. Mitspielerin Buse Yanyali sagt: „Das ganze Projekt ist toll. Vorher war ich noch nie im Schlossgarten, und jetzt weiß ich so viel darüber und finde ihn total schön.“ Und ihr Mitschüler Marvin Schaber sagt: „Das ist ein ganz anderes Lernen. Jetzt habe ich die Geschichte, die Hintergründe, die einzelnen Gärten und Gebäude ganz anders vor Augen.“

Für die Lehramts-Studentin Ute Ernst, die mit anderen Studierenden die Anleitung übernommen hatte, ist das „ein gutes Projekt, weil die Schüler auf einer anderen Ebene lernen und das Ruder selbst in die Hand nehmen.“

Fünftklässler im Schloss

Schüler aus der Klasse 5b der IGS Flötenteich führten – beim Schloss beginnend – zu klassischen Sehenswürdigkeiten. Ihre selbst geschriebenen Texte trugen sie auswendig vor. „Das Besondere daran ist, dass wirklich alle Kinder der Klasse ein bisschen erzählt haben – auch wenn sie anfangs große Angst vor dem Vortragen hatten“, erzählt eine der Organisatorinnen. Oberstufenschüler der IGS Flötenteich luden zu einem Rundgang über „Oldenburger Opfer des NS-Regimes“ ein.

Auch die Broschüren „Schleichwege in Osternburg“, „Was geht ab in Osternburg“ und „NS-Opfer in Oldenburg“, die es bei der Touristeninformation gibt, haben die Schüler selbst gemacht – für alle anderen Schüler.

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