Oldenburg „Forschung ist die Suche nach Neuem, dazu gehören Entdeckerfreude und Experimentiergeist, womit man gar nicht früh genug anfangen kann.“ Diese Auffassung vertrat am Dienstag Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung der Universität Oldenburg, bei der Eröffnung des Nanolabors am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO).

Auch AGO-Schulleiter Frank Marschhausen wies auf die Bedeutung praktischer Erfahrungen hin. „Wir wollen dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler forschend lernen“, erklärte er. Zudem sei es für das spätere Berufsleben wichtig, Berührungspunkte mit Themen aus Wissenschaft und Industrie aufweisen zu können. Den Festvortrag über „Nano und Photo – ein starkes Paar“ hielt Prof. Dr. Michael Tausch von der Universität Wuppertal.

Viel Lob gab es für die Physik- und Chemielehrerin Silvia Beckhaus. Sie begann 2006 damit, mit Schülerinnen und Schülern im Seminarfach Themen der Nanotechnologie zu bearbeiten. Seitdem arbeiteten und forschten etwa 80 Schüler in diesem Bereich.

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Die Nanotechnologie gilt als Technologie der Zukunft. Sie beschäftigt sich mit Teilchen, die ein millionstel Teil der Größe eines Millimeters ausmachen. Um diese Technologie besser zu verstehen, hat das AGO nun in enger Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg ein eigenes Nanolabor eingerichtet.

„Wir hoffen, Schülern die Möglichkeit zu geben, sich mehr mit Physik und Chemie auseinanderzusetzen“, sagte Beckhaus. Mittelpunkt des Labors ist das Rasterkraftmikroskop, das die Schüler gemeinsam mit Studenten und Professoren der Universität in zweijähriger Arbeit selbst gebaut haben. Unterstützt wurden sie dabei von den Rotary Clubs Oldenburg, den Fonds der Chemischen Industrie sowie den Firmen NanoAndMore und Nanosurf.

Das Labor beinhaltet außerdem weitere Stationen zur Nanotechnik, die ebenfalls von Schülern entwickelt wurden. Darunter ist ein Videoclip, der die Funktionsweise des Mikroskops erklärt.

„Es ist ein tolles Gefühl, das Endergebnis zu sehen“, sagt Paul Welzel, einer der an dem Projekt beteiligten Schüler. Die Arbeit öffne den Blick in eine neue Welt und sei eine tolle Möglichkeit, die Nanotechnologie kennenzulernen. Welzel bedankte sich außerdem bei seiner Lehrerin Beckhaus für zwei lehrreiche Jahre.


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Jana Budde Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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