Oldenburg Die Situation für Studenten ist auf dem Wohnungsmarkt Oldenburg nicht leicht, aber auch nicht dramatisch: Zu dieser Einschätzung kommt das Studentenwerk. In klassischen Uni-Städten wie Göttingen oder in Großstädten wie Hamburg sei die Situation schwieriger.

Diese Einschätzung geht auf einem Bericht der Stadtverwaltung für die nächste Sitzung des Bauausschusses hervor (Donnerstag, 16. Januar, 17 Uhr, Technisches Rathaus). Die FDP-Fraktion hatte die Verwaltung gebeten, über die Wohnsituation der Studenten in Oldenburg zu berichten. Die Stadt solle aufzeigen, was sie tut, um Studenten bezahlbaren Wohnraum in Oldenburg zur Verfügung zu stellen.

In Oldenburg vermietet das Studentenwerk demnach 1567 Plätze in zehn Wohnanlagen. Die Mietpreise bewegen sich zwischen rund 160 Euro und 380 Euro im Monat. Die Angaben sind jeweils Inklusivmieten mit Strom, Heizung, Hausmeisterservice und meist auch Internet.

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Das Studentenwerk bietet zum Start jedes Wintersemesters Notbetten bzw. in diesem Jahr sogar Gästezimmer an. Diese Betten können auch kurzfristig von Studenten angemietet werden, die gar nichts anderes finden.

Doch so schlimm ist es offenbar nicht: „Dieses Angebot wurde in den Vorjahren und auch in diesem Jahr nicht angenommen“, teilte das Studentenwerk der Stadtverwaltung mit. „Daraus schließen wir, dass die Not offenbar nicht ganz so groß ist.“ Einige Studenten fänden auch andere Wege; wie etwa bei Kommilitonen übernachten oder zum Beispiel Couchsurfing-Plattformen nutzen.

Das Studentenwerk Oldenburg sei „im Moment vergleichsweise gut“ aufgestellt. Dies liege auch daran, dass derzeit eine weitere Wohnanlage in Oldenburg mit über 30 Plätzen gebaut werde. Das Studentenwerk weist aber darauf hin, dass in den kommenden Jahren in mehreren älteren Anlagen in Oldenburg Sanierungen zur Instandhaltung notwendig werden.

Im Koalitionsvertrag habe die Landesregierung ein Sonderprogramm zur Sanierung von Studentenwohnheimen zugunsten der Studentenwerke ausdrücklich angekündigt, schreibt das Studentenwerk; „dieses wird nun jedoch offenbar nicht weiter verfolgt“. Das bedeute, dass die Sanierung der Wohnheime einzig die Studenten über ihre Beiträge finanzieren müssten.

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Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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