Oldenburg Rechtzeitig zum Beginn des Wintersemesters feierte das Studentenwerk Oldenburg die Einweihung seiner zehnten Studentenwohnanlage. In wenigen Tagen werden 138 Studierende dort einziehen. Die drei zusammenhängenden Häuser bieten zeitgemäßen Wohnkomfort in Hochschulnähe; das Hörsaalzentrum der Uni ist nur rund 750 Meter entfernt. Dem Bedarf der Studenten folgend besteht die Anlage überwiegend aus Einzelappartements sowie einigen Plätzen in Doppelappartements und Wohngemeinschaften. Die Inklusivmiete enthält alle Nebenkosten von Strom und Wasser über den Hausmeisterservice bis hin zum Internetanschluss. Sie beginnt für Plätze in WGs bei 280 Euro und liegt für die meisten Einzelappartements bei 373 Euro. Ein besonderes Plus sind vier behindertengerechte Appartements. Die Wohnheimplätze wurden im Vorfeld über eine Warteliste vergeben. Für neue Interessenten gibt das Studentenwerk die voraussichtliche Wartezeit mit sechs bis acht Monaten an.

Ted Thurner, Geschäftsführer des Studentenwerks, bedankte sich bei allen Baubeteiligten für die gute Arbeit und die pünktliche Fertigstellung. Vertreter aus dem Landtag und den Ratsfraktionen sowie aus den Hochschulen wohnten der Veranstaltung bei, die von der studentischen A-cappella-Band „Foxy“ musikalisch gestaltet wurde.

Der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler, erinnerte in seinem Grußwort daran, dass von Studierenden heute erwartet wird, ihr Studium zügig zu absolvieren. „Bedarfsgerechter Wohnraum, wie ihn unsere Studentenwerke anbieten, gehört dafür zu den optimalen Rahmenbedingungen. Ich freue mich deshalb, dass auch das Land einen Beitrag dazu leisten konnte, dass hier für 138 Studierende das kommende Wintersemester in einer so ansprechenden und campusnahen Wohnumgebung beginnen kann.“

Der Oldenburger Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstrich die Bedeutung eines attraktiven Hochschulumfelds für die Stadt: „Die Oldenburger Hochschulen sind weit über die Region hinaus bekannt und beliebt. Das spiegelt sich in den steigenden Studierendenzahlen wider. Inzwischen zählt Oldenburg über 17 500 Studierende“, erläuterte Krogmann. „Mit dem neuen Wohnheimen haben sie bezahlbaren Wohnraum. Gleichzeitig bleibt die Attraktivität des Standorts erhalten.“

Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper zeigte sich angetan von dem Neubau: „Ich freue mich, dass unseren Studierenden pünktlich zum Wintersemester diese neuen Appartements zur Verfügung stehen. Mein Dank gilt vor allem dem Studentenwerk, das dieses Projekt mit großem Einsatz vorangetrieben hat.“

Für den Vorstand des Studentenwerks begrüßte die Vorsitzende Inge von Danckelman die Eröffnung der Wohnanlage. „Uns ist es wichtig, bezahlbaren Wohnraum für alle Studierenden anzubieten. Damit leistet das Studentenwerk einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung studentischen Wohnens“, so von Danckelman.

Von den praktischen Vorteilen des Lebens im Studentenwohnheim berichtete schließlich die Studentin Margarita Zoller, die ehrenamtlich als Wohnheimtutorin des Studentenwerks arbeitet: „Wohnheime sind selbstständig funktionierende Netzwerke, in denen aus Bekanntschaften Freundschaften werden und die vielen Studierenden das Ankommen und Leben in Oldenburg erleichtern“, berichtete die Tutorin.

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