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Oldenburg „Sprachlosigkeit. Entsetzen. Enttäuschung. Resignation. Empörung. Fassungslosigkeit.“ So beginnt die Oldenburger Kitafachkräfte Initiative (Olkifa) ein Schreiben und bezieht sich damit auf die Rückkehr in den Kita-Regelbetrieb. Die Mitarbeiter in Oldenburger Kindertageseinrichtung bemängeln, dass die Öffnung der Einrichtungen auf Kosten von Qualität in Bildung und Erziehung stattfindet.

Besonders in der Kritik steht die Maßnahme, dass fachfremdes Personal in den Gruppen eingesetzt werden kann. Olkifa schreibt dazu: „Ist euch unsere Ausbildung so wenig wert? Würdet ihr euch im Friseursalon von fachfremdem Personal die Haare schneiden lassen? In der Werkstatt fachfremdem Personal euer Auto anvertrauen? Wohl kaum.“ Christina Willhaus, Beschäftigte einer Kita und im Organisationskreis von Olkifa sagt dazu: „Das Aussetzen des Personalschlüssels bedeutet weniger Pädagoginnen für mehr Kinder. Weniger Zeit für jedes einzelne Kind. Aufbewahrung statt Bildung. Bei allem Verständnis für Eltern in ihrer jetzigen Not. Das kann niemand wollen.“

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Dass es eine Entlastung für Eltern geben soll, das befürwortet auch die Gewerkschaft „Verdi“, die für Kita-Beschäftigte zuständige ist. Dabei dürfe aber weder der Gesundheitsschutz noch die pädagogische Qualität vernachlässigt werden. „Gerade jetzt brauchen die Kinder Erzieherinnen, die pädagogisch die Herausforderungen meistern, die durch die veränderten Rahmenbedingungen entstehen,“ sagt Heike Boldt, zuständige „Verdi“-Gewerkschaftssekretärin für die kommunalen Kitas in Oldenburg.

Sie fordert: „Für die Öffnung müssen die realen Möglichkeiten der jeweiligen Einrichtungen in den Blick genommen werden. Ist ausreichend Fachpersonal in den Einrichtungen? Können die Hygieneregeln eingehalten werden?“ Außerdem müssten freiwillige Testmöglichkeiten für alle Kita-Beschäftigten – also Viren- und Antikörpertests – gegeben sein.

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