Oldenburg Wie entstehen Milch und Fleisch? Wie ist es, selbst eine Kuh zu melken und ihre Klauen zu reinigen? Wie fühlt sich ihr Fell an, oder auch ihre Zunge? Und wie fahren sich Radlader und Schlepper? Unter dem Motto „Landwirtschaft gemeinsam erleben“ konnten 60 Kinder den Zukunftstag auf drei Bauernhöfen im Ammerland verbringen und den Alltag auf den Höfen hautnah erleben – organisiert von den Schülern der einjährigen Fachschule Landwirtschaft der BBS 3.

Schüler der Klasse 12 des Beruflichen Gymnasiums arbeiteten zur Nachhaltigkeit von Fleischerzeugung, die Berufsoberschüler, Klasse 12, zu „Welternährung und Fleischerverzehr“, andere Klassen diskutierten mit Regionalpolitikern über die EU-Subventionen für die Landwirtschaft – alles unter dem Leitthema „Nachhhaltigkeit am Beispiel Fleischerzeugung und Fleischkonsum – ethisch vertretbar Fleisch essen?“

Natürlich beteiligt sich die BBS 3 auch an „Oldenburg dreht ab“ und „Oldenburg räumt auf“ – und das sind nur einige Beispiele für das, was die sechs Schulen der Stadt im Umweltbereich alles auf die Beine stellen, die gerade in Osnabrück mit dem Siegel „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet worden sind.

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Dazu gehören neben der BBS 3 die IGS Helene-Lange-Schule, die unter anderem mit ihrer langjährigen Energie-Partnerschaft mit Südafrika und ihrer großen und vielseitigen Schulgarten-Arbeit („Helenes Garten“) punktete, außerdem die Cäcilienschule sowie die Grundschulen Klingenbergstraße, Ohmstede und Staakenweg für all ihre Umweltprojekte in der Zeit von 2016 bis 2019.

Die neue Präsidentin der Universität Osnabrück Susanne Menzel-Riedl eröffnete die Auszeichnungsfeier und würdigte das intensive Engagement der Schülerinnen und Schüler zum Thema nachhaltige, gerechte und sozial verträgliche Lebensweise.

Die Schulgemeinschaften der Umweltschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von drei Jahren durch konkrete Maßnahmen die Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen – zu Themen wie Energie/Klimaschutz, Recycling/Abfall, Wasser sowie Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen. Diese Ziele finden sich auch im Orientierungsrahmen Schulqualität des Landes wieder. Jede Schule kann unter einer Vielzahl von Themen wählen. Seit 1995 wird das Projekt „Umweltschule in Europa“ über das Kultusministerium angeboten. Es ist heute mit seinen 320 teilnehmenden Schulen das größte schulische Netzwerk im Land.


Info:   www.eco-schools.org 

Oldenburger Schulen
Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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