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Oldenburg Nie wieder die Schulbank drücken – der Abschluss ist in der Tasche! Und was jetzt? Nur wenige Schulabgänger wissen bereits direkt nach dem Abschluss, was sie beruflich werden wollen. Daher ist ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) eine optimale Lösung.

Neben den „klassischen“ Einsatzfeldern in allen sozialen Bereichen wie beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten, werden die Freiwilligendienste auch in den Bereichen Sport, Kultur, Denkmalpflege und Politik angeboten. Um sich genauer über mögliche Einrichtungen zu informieren und vor Ort mit anderen FSJlern zu sprechen, fand Samstag die siebte Freiwilligenmesse „Total Sozial 2019“ im Johanniter-Bildungs- und Tagungszentrum in Bürgerfelde statt. Von 10 bis 16 Uhr stellten sich insgesamt elf Einrichtungen vor, darunter große soziale Träger wie das Diakonische Werk, die Johanniter-Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der paritätische Wohlfahrtsverband und der ASC Göttingen – Freiwilligendienste im Sport. Veranstalter der Infomesse ist die AOK Oldenburg. Vor etwa sieben Jahren ist die jährlich stattfindende Freiwilligenmesse aus den Überlegungen heraus entstanden, wie man sozialen Einrichtungen eine eigene Plattform geben kann. Aus anfänglich acht Ausstellern sind inzwischen elf geworden.

Am Stand der gemeinnützigen Gesellschaft für paritätische Sozial (GPS) sitzt Nadine Baumeyer (17) aus Westerstede und strahlt. „Ich wollte ursprünglich was mit Tieren machen oder Bürokauffrau werden. Schnell habe ich gemerkt, dass das nichts für mich ist und habe ein FSJ in einem Kindergarten gemacht. Bei der GPS herrscht ein unglaublich tolles Klima! Ich bin sofort liebevoll aufgenommen worden“, erzählt sie. Inzwischen befände sie sich in der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, dank des Freiwilligen Sozialen Jahres.

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Der Stand gegenüber fällt optisch schnell ins Auge. Alle Aussteller tragen maigrüne Pullover mit der Aufschrift „Jugend Bauhütten – freiwilliges soziales Jahr in der Denkmalpflege“. Für viele Besucher neu, jedoch nicht weniger interessant. Hanna Düßmann (19) aus Wiefelstede, heute als junges Sprachrohr der FSJler in der Denkmalpflege anwesend, stand selbst vor einem Jahr auf dieser Messe vor diesem Stand. Nun ist sie eine von ihnen.

Die Messe ist gut besucht, bis zum Schluss kommen interessierte junge Leute, allein oder in Begleitung der Eltern. Julia Becker (19) aus Sandkrug habe sich bereits für ein FSJ beim DRK, den Maltesern und der Johanniter-Unfallhilfe beworben. Der Kontakt auf Augenhöhe kommt gut an bei den jungen Leuten. Im Verlauf des Tages halten kleine Gruppen von FSJlern aus den verschiedenen Einrichtungen halbstündliche Vorträge. Mit Begeisterung erzählen sie von ihren gesammelten Erfahrungen, dem Spaß an der Arbeit, der durchweg positiven Persönlichkeitsentwicklung in dieser Zeit. Ein FSJ stärke das Selbstbewusstsein, viele junge Menschen würden sich in diesem Jahr finden. Es ist ein Einsatz für andere – und eine Orientierung für einen selbst.

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