Oldenburg Heute schon die Führungskräfte von morgen schulen – dazu gehört mittlerweile viel mehr als lediglich die Vermittlung fachbezogener Inhalte. In vielen Branchen stellen Ausbilder bei Berufseinsteigern fehlende Allgemeinbildung, Schwächen in Grammatik, Rechtschreibung und bei der Lesekompetenz fest. Es muss nachgeschult werden. Mit der Bildungsinitiative „AZuBi – Arbeit – Zukunft – Bildung“ soll dies nun gezielt angegangen werden. Ausbildungsbetriebe in Niedersachsen und Bremen sponsern ihren Auszubildenden für ein Jahr ein Abonnement der vor Ort ansässigen, regionales Tageszeitung. Davon erhoffen sie sich, mögliche Defizite auszugleichen.

An dem Projekt beteiligt sich auch McDonalds in Oldenburg. 15 Berufseinsteiger erhalten künftig die NWZ als E-Paper. Durch das Lesen regionaler und überregionaler Geschehnisse soll nicht nur die Lesekompetenz gestärkt werden. „Wir bilden Führungskräfte aus. Sie sollen lernen, Verantwortung zu tragen und sich ihre eigene Meinung bilden können. Außerdem erhoffen wir uns durch das Projekt, dass die Ausdrucksfähigkeit verbessert wird. Wir haben einige Auszubildende mit Sprachproblemen und helfen so natürlich auch bei der Integration “, sagt Personalleiter Jörg Fischer. Zusätzlich zum E-Paper erhält jeder Auszubildende ein neues I-Pad. Dies soll zusätzlich den Lese- und Bildungsanreiz fördern.

Weitere Informationen zur Aktion AzuBi finden Sie hier

Um zu überprüfen, dass die Tageszeitung tatsächlich aufmerksam gelesen wird, findet alle 14 Tage ein kurzer Wissenstest über die vergangenen Ausgaben statt. „Die Ergebnisse werden statistisch aufbereitet und uns anonym überliefert. So können wir sehen, wie eifrig unsere Azubis dabei sind“, sagt Fischer. Auch Einzelgespräche über die Themen in der Tageszeitung sollen mit den Auszubildenden geführt werden.

Und am Ball bleiben und Zeitung lesen lohnt sich. Fallen die Ergebnisse des Azubiquiz’ gut aus, übernimmt McDonalds für die fleißigsten Leser auch im zweiten Lehrjahr die Bezahlung des NWZ-E-Papers. „Sonst muss dies von unseren Azubis selbst finanziert werden“, sagt Fischer.

Wie viele Auszubildende ein Ausbildungsbetrieb für das Projekt anmeldet, ist dem Betrieb selbst überlassen. Jörg Fischer betont im Gespräch mit der NWZ, dass das Interesse an der Teilnahme des Projekts bei den Azubis auf offene Ohren gestoßen sei. „Das liegt zum einen sicher an dem I-Pad. Aber durch das regelmäßige Lesen der Zeitung erhoffen wir uns eine Reifeprozess und dass das regelmäßige Lesen der Tageszeitung die Allgemeinbildung fördert.“

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Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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