Oldenburg Beim 13. Elterntag im Haus der Agentur für Arbeit ging es darum, Mütter, Väter und ihren Kindern darüber zu informieren, welche beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten es heute gibt. Dazu standen 80 Fachleute aus der Region bereit, die reichlich Auskünfte über weiterführende Schulen, Berufsausbildungen, Studium und Freiwilligen Dienste im Gepäck hatten.

„Viele Eltern meinen, ihr Kind müsse unbedingt studieren“, sagt Marco Zarske von der Handwerkskammer Oldenburg. Aber: „Manchmal ist die Tochter oder der Sohn dazu gar nicht geeignet und eine gute Ausbildung wäre viel besser“, erklärt der Wirtschaftsjurist. An dieser Stelle fehlt dann die Berufsorientierung.

Nicht jeder muss zur Uni

Mako Mujanivic, Ausbildungsleiter bei der Polizei Oldenburg, verspricht jungen Menschen, die Polizist werden wollen, dass sich die Lehrenden Zeit nehmen: „Überfüllte Hörsäle und rein theoretische Lerninhalte wird man bei uns an der Akademie nicht finden“, betont der Oberkommissar. Das Vollzeitstudium mit einem Drittel Praxisanteil vermittelt in drei Jahren unter anderem Kenntnisse der Kriminalwissenschaften, der Rechts- und Sozialwissenschaften, der Einsatz- und der Verkehrslehre.

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Es gibt verschiedene Wege in das Studium, auch ohne Abitur. Zwei Dinge sind jedoch Voraussetzung: Anfänger dürfen nicht älter als 31 Jahre alt und natürlich nicht vorbestraft sein.

Prof. Gabriele Schreieck und ihre Studentin Imke Buchholz von der privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta und Diepholz können ebenfalls damit aufwarten, dass es kleine Klassenverbände von 25 bis maximal 30 Studierenden gibt. Die Hochschule bietet ausschließlich duale Studiengänge an. Die private Wirtschaft ist eng mit der Hochschule verbunden. Der Ausbildungsvertrag wird immer auch von einer Firma unterschrieben, welche den Studierenden nach Beendigung der Ausbildung einen unbefristeten Vertrag anbietet. Zudem wird von dem Unternehmen das Schulgeld bezahlt.

„Wir wissen, dass es heute sehr viele unterschiedliche Wege für eine Berufsausbildung gibt“, sagt Claudia Zimmermann von der Agentur für Arbeit. Myrna Komussa möchte Fachangestellte bei der Agentur für Arbeit werden und hat schon ihren Arbeitsvertrag „in der Tasche“. Sie kann Andrea Müller, Mutter von Wencke Müller, authentische Informationen über den gut strukturierten Ausbildungsweg geben. Mutter und Tochter scheinen zufrieden mit den Informationen zu sein. Daniel Ganseforth, Ausbildungsleiter für Verwaltungsberufe bei der Stadt Oldenburg, hat eine ganze Bandbreite an Ausbildungsberufen bei der Stadt zur Verfügung. „Zurzeit suchen wir aber händeringend Straßenwärterinnen und Straßenwärter“, so Ganseforth. Ein guter Hauptabschluss ist erforderlich, ebenso die Freude an der Arbeit im Freien. Die Bewerbungsfrist läuft am 27. Januar ab.

Vielzahl an Ausbildungen

„Die Eltern sind uns als Zielgruppe wichtig“, erklärt Kirsten Steiner, Bereichsleiterin bei der Agentur für Arbeit. „Wir geben Hilfestellung bei der Berufswahl. Bei der Vielzahl der Berufe und Ausbildungswege ist es heute teilweise schwer, die richtige Entscheidung zu treffen“, sagt Steiner. Nina Schulze von der Universität Oldenburg freut sich heute, dass das Medizinstudium in Oldenburg sehr gefragt ist. „Wir hatten heute überproportional viele Anfragen nach einem Medizinstudium“, so Schulze. Kyra Langfeld (Elektrotechnik) und Alex Herbst (Wirtschaft) erzählen von der tollen Atmosphäre an der Jadehochschule, von den kleinen Gruppen und den guten Kontakt auch zu den höheren Semestern. Sie informieren zusammen mit Eike Betten über die Möglichkeiten an der Jadehochschule.

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