OLDENBURG Die Mauer muss weg! An den Mauerfall von 1989 fühlen sich manche erinnert, die dieser Tage durch die Wehdestraße fahren. Die rote Backsteinmauer, die einst Stehplatztribüne des ehemaligen VfB-Platzes und Straße voneinander trennte und Kiebitzen die Sicht versperrte, steht zwar noch, doch ihre Tage sind gezählt.

Am Mittwoch trafen sich Vertreter des Generalunternehmers, der Oldenburg Faninitiative (OFI) und Lehrer, die mit den Mauerresten Großes Vorhaben.

Die Steine bekommen als Andenken an ruhmreiche Fußballtage in der „Hölle des Nordens“ einen neuen Stellenwert. Schüler der Haupt-/Realschule Osternburg werden sie (wie einst die Berliner Trümmerfrauen) bearbeiten und daraus eine neue Mauer errichten, die den Schulgarten umfriedet. Schule und Faninitiative teilen sich die geschätzt 60 000 Mauersteine. „Bauen in der Schule heißt das Lernfeld“, erläutert Frieder Aumann das Projekt.

Die Faninitiative möchte ein Stück Oldenburger Kultur- und Sportgeschichte retten. „Der Grundstein fürs neue Stadion soll aus diesen Mauerresten bestehen“, hofft Roman Langner von der Oldenburger Faninitiative – wenn es jemals gebaut wird.

Der Investor unterstützt den Abtransport der Steine finanziell. Auf dem zugeschütteten Stadion-Gelände entsteht mit einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Euro ein Stadtteilzentrum mit Geschäften, Büro- und Praxisflächen sowie einer Apotheke.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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