OLDENBURG Getroffen haben sich Elternvertreter des Gymnasiums Eversten, um angesichts der negativen Auswirkungen des Turbo-Abis auf schnelle Verbesserungen zu drängen. Peter Pollesche, Vertreter der 9c, dessen Tochter dreimal pro Woche bis 15.45 Uhr Unterricht hat, sagt: „Bis die Kultusministerkonferenz in die Gänge kommt, dauert das. Wir wollen, dass sofort etwas passiert.“

Die Eltern kritisieren den Plan, dass die jetzigen Neunt- und Zehntklässler künftig alle in einen Topf geworfen werden, um Oberstufe und Abitur gemeinsam zu bewältigen. Das benachteilige die Neuntklässler, und es wirke sich ungünstig auf die Chancen nach dem Schulabschluss aus – und zwar nicht nur für Abiturienten. Denn der Doppeljahrgang, der da auf den Markt komme, setze damit auch die Schulabgänger der Berufsbildenden Schulen, der Realschulen und letztlich auch der Hauptschulen unter Druck.

Die Eltern fordern, dass die Schüler in getrennten Kursen lernen und ein getrenntes Zentralabitur machen, etwa nach bayerischem Vorbild, das erst die älteren Schüler Abi machen lässt und vier Monate später die jüngeren.

Die Eltern wollen außerdem eine zügige Entlastung des Stundenplans und möglicherweise die Einführung von mehr Doppelstunden. Pollesche: „Wenn ein Schüler neun Einzelstunden am Tag hat und am nächsten Tag erneut sieben dieser Stunden, muss er am Abend noch für sieben Fächer Hausaufgaben machen.“

Am 20. Februar wollen sich die Elternvertreter aller neunten Klassen aller Oldenburger Gymnasium zu einem gemeinsamen Beschluss treffen.

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