Dringend etwas tun für die Institution EU

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Betrifft: „Junge Oldenburger im Einsatz für EU“ (NWZ vom 16. August, Kommentar „Genauer hinschauen“ von Karsten Röhr

(...) Als vor ein paar Monaten minderjährige Schülerinnen verschiedener Schulen in Oldenburg, besorgt über den sie beunruhigenden Zustand Europas, bei mir anfragten, was ich von ihrer Idee hielte, eine Art Europakongress, vielleicht so etwas wie eine Simulation des Europäischen Parlaments in Oldenburg durchzuführen, habe ich ihnen gegenüber nicht nur meine Freude über eine offenbar gelingende schulische Erziehung (...) gezeigt, sondern ihnen darüber hinaus meine Unterstützung angeboten. Das Ergebnis mehrerer, in der Regel ohne mein Mitwirken ausgerichteter Vernetzungstreffen, der Unterstützung durch verschiedene gemeinnützige Institutionen und Vereine und nicht zuletzt äußerst arbeitsintensiver Vorbereitungen dieser engagierten Jugendlichen ist nun die erste SimEP Oldenburg. (...) gerade die von Herrn Röhr in der NWZ vertretene Position zeigt deutlich, wie dringend es ist, für Europa und die EU als offizielle Institution etwas zu tun.

Dass wie jede Institution auch die EU eine lernende Institution ist, in der es wohl bekannte Missstände gibt, die beseitigt werden müssten, ist nicht Aufgabe des Stadtschülerrats. Wohl aber ist es anzuerkennen und m.E. vorbehaltlos zu unterstützen, wenn sich entfaltende Schülerinnen und Schüler sich und andere für die Notwendigkeit eines gemeinsamen, irgendwie institutionell zu organisierenden Europa sensibilisieren wollen. Genau dafür aber steht die SimEP Oldenburg. Die beste Antwort auf EU-Zweifler wäre also, wenn die 2019 erstmals angebotene und dabei sicherlich auch voller Kinderschuhfehlern steckende SimEP so viele Interessenten hätte, dass jetzt nicht alle Interessenten zum Zug kommen können und die SimEP danach deutlich größer und ggf. auch besser geplant werden muss. (...)

Wolfgang Schoedel, Schulleiter der Graf-Anton-Günter-Schule
Oldenburg

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