Von Esther Rothstegge

Frage: Herr Wenzel, Sie erklären am Lefferseck den Bremsmechanismus des ICE und erzählen den Menschen was vom Pferd, das ein Frosch ist – einer optischen Täuschung. Was machen Sie hier eigentlich?

Wenzel: Ganz einfach: Meine Frau und ich unterstützen als Biologen die Bewerbung Oldenburgs als Stadt der Wissenschaft 2009. Falls sie erfolgreich sein sollte, werden wir uns auch mit Projekten beteiligen.

Frage: Warum sollte Oldenburg denn überhaupt Stadt der Wissenschaft werden?

Wenzel: Da sollte man erst einmal definieren, was Wissenschaften überhaupt sind. Ein Ziel ist aber sicherlich, zu zeigen, dass Wissenschaft nicht nur in der Universität stattfindet, sondern auch um uns herum.

Frage: So, wie jetzt hier am Lefferseck?

Wenzel: Genau. Außerdem könnte man im Rahmen der Stadt der Wissenschaft auch zeigen, welche Wissenschaften es in Oldenburg überhaupt gibt.

Frage: Und das geht mit Wissenschaft zum Anfassen am besten?

Wenzel: Ja, Experimente sind dann sinnvoll, als das sie Menschen überraschen. Wissenschaft ist ja nicht nur theoretisch, da muss mit Sinneswahrnehmungen gearbeitet werden. Es ist ja nicht so, dass ein Wissenschaftler sich in sein stilles Kämmerlein zurückzieht und dann irgendwann wieder mit einer guten Idee herauskommt. Bild: Rothstegge

Dr. Wolfgang Wenzel (40), Biologe der Firma „Plankton Data“ über Wissenschaft zum Anfassen und ihre Bedeutung.

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