Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer  einigen sich doch
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Entschädigung Von Dieselkunden
Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer einigen sich doch

Großartig! So zumindest beschreibt Ole Bodenstein all das, was da am Samstag in der Weser-Ems-Halle über ihn und die Abiturientia der Cäcilienschule hereinbrach: Freunde, Ballons und auch Tränen ... „Eine Wahnsinnskulisse“, schwärmt er noch am Tag danach. Und tatsächlich: Ganz dem Motto „Abi Floyd – we don’t need no education“ entsprechend (und so auch in mindestens grafischer Nähe zu Pink Floyd) war die Halle mit Prismeneffekten ausstaffiert – CDs, die Regenbögen widerspiegelten, Ballons in Regenbogenfarben, Laser und so weiter und so fort. Kein Wunder also, dass die Stimmung bestens war. Drinnen wie draußen: Auf dem Parkplatz vor der Kongresshalle kühlten sich heiß getanzte Gemüter etwas ab.

Mit rund 500 Gästen und einem gemeinsamen Abendessen ging es zunächst relativ ruhig los, dann aber wurde die Abendkasse geöffnet – und die Gästezahl noch einmal erheblich gesteigert. „Trotzdem war es sehr familiär“, so Bodenstein. Und offenbar auch ziemlich schick. Selbst der ein oder andere Smoking soll da gesichtet worden sein. Es wäre zumindest eine würdige Verabschiedung vom alten Leben. Denn dass nun der Ernst des neuen beginnt, war den Feiernden allemal bewusst: Am Ende – gegen drei Uhr – gab es Tränchen allüberall, man lag sich in den Armen. „Es war eine unglaubliche Gemeinschaft“, so Bodenstein, „das ist etwas ganz Großes – für uns alle“.

Altes Gymnasium

Teelichter, Luftballons und Blümchen – das klingt doch nach einem recht romantischen Abend, oder? Mitnichten! Auch das Alte Gymnasium ließ es in der Weser-Ems-Halle krachen, und das aus bestem Grund! Schließlich haben die AGO-Abiturienten den letzten Meter ihres langen und vielleicht nicht immer ganz einfachen Schulwegs bestens gemeistert. Deshalb war’s auch ihr gutes Recht, da selbst für die Dekoration zu sorgen. Ganz genau vierhundertundzwei Gäste ließen sich Sektempfang und Buffet nicht entgehen. Und da vor dem Vergnügen bekanntlich die Arbeit kommt, hatte die Abiturientia auch noch den optimalen Einmarsch geprobt. „Da drückt man schon die Daumen, dass es hoffentlich nicht ganz so chaotisch wird“, verriet Mitorganisatorin Philine Schmitz so erheitert wie erleichtert nach dem geglückten Programmpunkt. Überraschend: Tränen gab es um 3.10 Uhr, als schließlich die Lichter angeknipst wurden, angeblich keine. „Wir waren einfach alle noch in Feierlaune und hatten das wohl noch nicht so realisiert“, so Schmitz. Im Gegensatz zu einem Teil der Eltern- und Lehrerschaft – der nutzte die Gunst des Augenblicks, die festliche Stimmung und für ein letztes Mal diese schöne Konstellation und feierte mit den Schülern ausgelassen weiter.

Waldorfschule

Zum Feiern hatte es die 56 Abiturienten der Freien Waldorfschule Oldenburg nach Hatterwüsting verschlagen, dies aber nicht allein: Im Hotel Meiners wurde in so großer wie auch privater Runde von 280 Gästen der Schul-Abschluss auf charmante Weise besiegelt. DJs und Fotografen wurden selbst organisiert, den Rest aber ließ man zur Feier des Tages – verdientermaßen – für sich machen. Antipasti-Büffet (unter anderem), Sektempfang, dazu drei offizielle Tänzchen in Ehren: Na, so ließ es sich doch aushalten! Und das bis 4 Uhr morgens, so war zu hören ... Am Abend wurden gemeinschaftlich bunte Luftballons mit guten Wünschen gen Himmel entsandt. Auf beschriebene Kärtchen hatte man indes verzichtet – vielleicht ja, weil die Tinte aller Hoffnungen darauf zu schwer für die Ballons gewesen wäre? Sei’s drum. Viele Abiturienten ziehe es nun erst mal ins Ausland, „die Welt erkunden“, wie Kristina Sengen weiß, „aber wir haben uns vorgenommen, uns regelmäßig zu Klassentreffen wiederzusehen.“

IGS Flötenteich

Mit dem „Duzen“ gab’s offenbar schon in der regulären Schulzeit kaum Probleme, vielleicht wurden den Lehrern ja auch gerade deswegen nun bei Wöbken um so persönlichere Geschenke überreicht? Rund 250 Gäste – darunter die 67 erfolgreichen Finalisten – feierten zumindest an der Hundsmühler Straße den Abschluss an der IGS Flötenteich, und das höchst stimmungsvoll. Reden, Buffet, offizielle Fotos (und auch die inoffiziellen) sowie Tänze (vom langsamen Walzer bis zum „Freestyle“) wechselten sich da absolut erinnerungswürdig ab. Lena Wieland, die all das im vierköpfigen Abiball-Komitee mit zu verantworten hatte, weiß: „So stressig es anfangs war, so emotional war es auch.“ Gemeinsam mit manchem Elternteil hatte man morgens noch für die Deko gesorgt, vor den Feierlichkeiten noch einmal Hand angelegt – es sollte sich gelohnt haben! Um kurz vor drei Uhr, als mit Robbie Williams’ „Angels“ der Schlussakkord der Schulzeit eingeläutet wurde, lagen sich die Schüler in den Armen, Tränchen flossen hier wie dort. „Wir sind sehr zusammengewachsen“, sagte sie, „halten aber in einer großen Whatsapp-Gruppe oder bei Treffen am Bornhorster See ganz bestimmt den Kontakt.“ Im Übrigen: Auch hier sollen Lehrer die Letzten auf der Tanzfläche gewesen sein, so munkelte man tags drauf ...

Abendgymnasium

Zum Putzen der Aula hatten es tags drauf nicht alle geschafft – das schien aber nicht weiter tragisch zu sein, schließlich wusste hier jeder um die Alltagsbelastung der anderen: Neben dem Berufsleben hatten gleich zwölf Schüler (von Anfang bis Ende 20) des aktuellen Jahrgangs den zweiten Bildungsweg erfolgreich beschritten. Ergo durfte am Samstag gefeiert werden – knapp 100 Gäste klatschten da zunächst im offiziellen Teil am Nachmittag bei Dankesreden und Zeugnisübergaben Beifall, richtig zelebriert wurde dann aber am Abend und bis zum frühen, ja vielmehr späten Morgen. Und das fließend. Thomas Wendeln machte aus seinem Herzen auch keine Mördergrube, als er bekannte: „Das ist schon eine andere Art von Stolz als nach der regulären Schulzeit.“ Untereinander hatte man ohnehin schon eine wunderbare Gemeinschaft ausgemacht, aus der auch echte Freundschaften und sogar Beziehungen entstanden waren. Zum großen Finale aber warfen dann auch die Lehrer ihre Vornamen und Jackets aufs Parkett: Je später der Abend, desto eher also auch das „Du“!

Helene-Lange-Schule

Etwas früher war der Abschlussball der Helene-Lange-Schüler im Drögen Hasen beendet – na gut, hier feierte bis 1 Uhr ja auch nicht die Abiturientia, sondern der zehnte Jahrgang. Und wer früher schließt, hat weniger Zeit für tränenreiche Abschiedsszenen! Zumal der Großteil der Schülerschaft ihrer IGS ja auch fortan bis zum Abitur erhalten bleibt. Sieben der 117 Schüler beginnen nun eine Ausbildung, 30 besuchen eine andere Schule oder machen ein Freiwilliges Soziales Jahr. Diese Zwischenstation wurde samt Verwandten und Lehrern mit Grillbuffet und DJ gefeiert, 350 Gäste kamen so zusammen. Den Feierort ausgesucht und bereits im Vorjahr „wegen der guten Party-Erfahrungen“ dingfest gemacht hatten übrigens die Lehrer, so Schülerin Carlotta Flore.

Profile aller weiterbildenden Schulen in Oldenburg. Welche Schule passt am Besten?

Oldenburger Schulen
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Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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