Bloherfelde /Eversten Nun ja, es ist nicht gerade ein Vorbereitungsquartier für künftige Pfadfinder der Freien evangelischen Gemeinde – wer sich aber nach begeisternder Teilnahme am „Abenteuercamp“ berufen fühlen mag, weiter Natur und Spaß kombiniert zu erleben, darf sich dann gerne den „Royal Rangers“ anschließen ...

Doch der Reihe nach: Vom 4. bis 7. Juli (Donnerstag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr) gibt’s Kistenklettern, einen Niedrigseilgarten und Strohballenpool, Slacklineparcours, Dosenschießen mit Riesenzwille, ein bisschen Theater, mehr Musik und jede Menge Spiel – alles auf der Wiese hinter dem Bloherfelder Marktplatz (Bloherfelder Straße 175). „Abenteuercamp“ nennt die federführende Freie evangelische Gemeinde dies.

Teilnehmer – Kinder ab fünf Jahren, wie es in der Ankündigung heißt – zahlen für all den Spaß: nichts. Die Freie evangelische Gemeinde lässt sich das indes rund 1500 Euro kosten, so Pastor Martin Dammann auf NWZ-Nachfrage. Viel Geld für wenig Planungssicherheit, schließlich müssen sich die Kinder, die zumeist im Kennedyviertel beheimatet sind, ja nicht mal anmelden.

Spurensuche zu Jesus

Sprich: Wer kommen und sich austoben oder bei verschiedenen Workshops ausprobieren möchte, kann das problemlos tun. Das Konzept und die starke Beteiligung aber gibt den Veranstaltern Recht. Zum vierten Mal schon wird das Abenteuercamp organisiert, zum vierten Mal wird mit einem wiederum größeren Zuspruch als zuvor gerechnet. „Wir rechnen in diesem Jahr mit 200 Kindern“, sagt Dammann. Und die Chancen stehen bestens, dass sich diese Prognose auch bewahrheiten wird: „Die Hürde ist für Kids, die an den ersten vier Ferientagen noch nicht in den Urlaub fahren, so gering wie möglich.“

Deshalb gibt es auch keine direkten Ansprachen im Viertel, sondern in der Hauptsache Banner und Plakate. „Das ist wohl die einzige Art und Weise, wie es funktioniert“, so Dammann.

Das Motto des kommenden Abenteuercamps: Zeitreise ins Morgenland. „In diesem Jahr gehen wir mit den Spezialagenten Andy und Julius auf Spurensuche“, heißt es, „wir reisen in die Vergangenheit, um herauszufinden, wer Jesus wirklich war.“ Auf einem orientalischen Markt können dann Stoffe gefärbt und unbekannte Früchte probiert werden. Mosaike werden gelegt, Schmuck hergestellt und Kräutersalze gemischt. Nicht zuletzt, wird auch der Gottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde am Sonntag, 7. Juli, auf das Gelände und damit unter freien Himmel verlegt. Dort wird im Anschluss auch gegrillt.

Pfadfinderarbeit üben

Apropos: Immer freitags von 16 bis 18 Uhr findet an gleicher Stelle die Pfadfinderarbeit mit Schatzsuchen, Schnitzereien und Aktivitäten in der Natur statt – also gewissermaßen all das, woran man sich im Abenteuercamp schon mal probehalber versuchen darf. „Wir versuchen immer etwas Neues unterzubringen“, sagt Dammann, „im letzten Jahr hatten wir beispielsweise ein Open-Air-Kino im Programm.“ Das gibt’s diesmal zwar nicht, aber an Überraschungen dürfte auch im vierten Abenteuercamp ganz bestimmt kein Mangel herrschen ...

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Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
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