OLDENBURG Das Thema Energie geht alle an – obwohl es viele Fragen aufwirft: Wie kann die vorhandene Energie effektiv genutzt werden, welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Auf der Suche nach Lösungen dafür ist die „Forschungsinitiative energieeffiziente Stadt“. 15 Kommunen nehmen daran teil, darunter Oldenburg, und für alle Teilnehmer gibt es zunächst 195 547 Euro vom Bundesforschungsministerium, um die eingereichten Ideen zu fördern.

Alle Beteiligten trafen sich erstmals in Oldenburg unter der Leitung von Florence Morel vom Projektbüro „Stadt der Wissenschaft“, um das weitere Vorgehen zu koordinieren.

Einsparpotenziale erkennen

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„Wir befinden uns in einer Art Vorbereitungsphase“, erläutert Morel, „und wollen uns zu Beginn ein Bild vom Energieverbrauch in der Stadt machen“. Später, so ergänzt Peter Böhme vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching, gehe es darum, Einsparpotenziale zu erkennen, Änderungen vorzuschlagen und deren Folgen abzuschätzen. Dafür werde man sich zunächst darum bemühen, das komplexe Energiesystem der 160 000-Einwohner-Stadt zu analysieren. Um eine bessere Grundlage für die Stadtplanung zu erarbeiten, steht der Dienstleistungssektor im Mittelpunkt der Untersuchungen: Wie hoch sind etwa die CO2-Emissionen einer Steuerberatung, eines Schul- oder Arztbesuchs? Und welche Rückschlüsse lassen sich beispielsweise für integrierte Ansätze der Stadtplanung und Energieversorgung ableiten? Schließlich soll die gewandelte Rolle des Bürgers im Energiesystem der Zukunft untersucht werden.

Viele Partner

Partner des Konzepts „Energieeffizientes Oldenburg“ sind ferner die Universität, das OFFIS-Institut, die EWE AG sowie das RIS-Kompetenzzentrum Energie.

In Konkurrenz steht das Projekt mit 14 weiteren Initiativen, unter anderem in Aachen, Stuttgart und Magdeburg. Zwischen drei und fünf Städte werden in der nächsten Runde für die konkrete Umsetzung ausgewählt. Die Fördersumme beträgt dann eine Million Euro pro Projekt.

Ein Spezial zur Übermorgenstadt gibt es unter www.NWZonline.de/stadtderwissenschaft

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