Die Blutbuche im Garten des Lambertistifts war immer der Lieblingsbaum von Helmuth Ohlhoff. Gepflanzt wurde die Buche vor sieben Jahren. Damals hatte es Antje Jordan, die Tochter Helmuth Ohlhoffs, vom Freundeskreis Lambertistift mit hohem persönlichen Einsatz geschafft, einen Heil- und Sinnesgarten fürs Altenheim an der Alexanderstraße zu schaffen. Viele halfen dann mit, das Projekt, das sich besonders auch an demenziell erkrankte Bewohner des Heimes richtet, umzusetzen. Mit dabei waren im Mai 2017 auch Auszubildende des Projekts „Aqua“ der Gemeinnützigen Werkstätten. Sie legten einen Endlosweg in Form einer liegenden Acht durch den Garten an. Dazu wurden Sträucher und Bäume gepflanzt – auch die Blutbuche, die der Bewohner Helmuth Ohlhoff so liebte. Im November 2017 ist er im Alter von 92 Jahren gestorben. Im Garten des Stiftes hat er aber seien Spuren hinterlassen.

Eine stattliche Rundbank, der in der Metall- und Holzwerkstatt der Gemeinnützigen Werkstätten hergestellt wurde, umrankt nun nämlich die Blutbuche. „Zum Gedenken an Helmuth Ohlhoff“ steht auf einem Messingschild an der Bank, die laut Heinz-J. Jordan, Ohlhoffs Schwiegersohn, einen Wert von rund 2000 Euro hat. Auf Wunsch des Verstorbenen war auf dessen Beerdigung um Spenden für den Heil- und Sinnesgarten gebeten worden. Das Geld wurde nun dafür verwendet, die alte marode Bank gegen eine neue auszutauschen.

Als das geschehen war, trafen sich zum „Probesitzen“: Anke und Heinz-J. Jordan, Heinz und Hello Ohlhoff (Sohn und Schwiegertochter des Verstorbenen), Rolf Ellinghausen (Ausbilder und Leiter des Projektes „Rundbank“ bei den Gemeinnützige Werkstätten), Matthias Janßen (Pflegedienstleiter Lambertistift), Rosé Funke (Haustechniker) sowie vom mittlerweile aufgelösten Freundeskreis des Lambertistifts Regina Schomaker, Doris Sichelschmidt und Monika Helmers.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

48 Wohnungen

In zweieinhalb Jahren sind im Stadtteil Nadorst in der Nähe des Flötenteichs das „Quartier 48“ im sogenannten Flötenhof sowie die neue Tami-Oelfken-Straße entstanden. Zur symbolischen Schlüsselübergabe für die vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 48 Wohneinheiten und einer Tiefgarage trafen sich die Geschäftsführer der Firma Bauatelier Nord, Albert Jo Meyer und Tammo Kleine, mit Jürgen Maxara und Karl-Gerd Ruhe, Geschäftsführer der AMR-Wohnbau GmbH. Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Grundfläche von knapp 54 m² bis knapp 85 m² gehören zu dem neuen Quartier sowie Penthouse-Wohnungen mit vier Zimmern und einer Grundfläche von etwa 102 m².

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.