Harpstedt Anja Siebert ist eine der ersten, die am Freitagnachmittag ihre Gartenabfälle zur neu eröffneten Grünabfallsammelstelle in Harpstedt bringt – und das sogar mit der Schubkarre: „Ein solcher Platz hat in Harpstedt gefehlt. Wegen jeder Kleinigkeit musste ich nach Ganderkesee oder Bassum fahren, jetzt kann ich sogar zu Fuß kommen“, freut sie sich.

Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern kann in Harpstedt ab sofort Grünabfall abgegeben werden. Die vom Landkreis neu erstellte Sammelstelle liegt an der Straße „Neues Heidland“, Ecke „Leuchtenburger Weg“. „Nachdem der Landkreis die Grünabfallsammlung kreisweit übernommen hat, wurde die Fläche von der Samtgemeinde gepachtet und im vergangenen Sommer asphaltiert“, erklärt Uwe Dölemeyer, stellvertretender Leiter im Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft des Landkreises Oldenburg. Neben Beleuchtung, Beschilderung und Zäunen seien auch verschiedene Abgabebereiche geschaffen worden. „Zum einen gibt es Schüttwände, wo man Baum- und Strauchschnitt abkippen kann, und zum anderen Container für Grasschnitt“, berichtet Dölemeyer.

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Vor Ort schaut ein Mitarbeiter der Firma Remondis nach dem Rechten: „Das ist bei allen Sammelstellen im Landkreis, also auch in Großenkneten, Hatten, Hude, Neerstedt und Wildeshausen der Fall. Einzige Ausnahme ist Wardenburg, wo sich der Verein für Arbeit und Umwelt weiterhin darum kümmert.“ In Harpstedt ist Jürgen Schröder Ansprechpartner, wenn es darum geht, was wohin kommt. „Ich bin Rentner, deshalb freue ich mich über die neue Aufgabe“, erzählt er.

Geöffnet sind alle Sammelstellen bis Ende Oktober – dienstags und freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr. Auch die Gebühren sind an allen Standorten gleich: Ein Euro für 125 Liter Grünabfall. Maximal dürfen drei Kubikmeter (16 Euro) auf einmal angeliefert werden.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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