Bookholzberg /Hude Von einer „Grundsteinlegung für die nächsten Jahrzehnte“ sprach die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen. Möglichst rasch soll der Startschuss für ein neues Gebäude des Technischen Hilfswerks (THW) in Bookholzberg fallen. „Ich gehe davon aus, dass der Zeitplan gehalten wird.“ Bislang gehen alle Beteiligten von einem Baubeginn im Herbst aus.

Grotelüschen sowie Dietmar Mietrach und Carsten Jesußek von der CDU-Ortsunion Ganderkesee informierten sich am Dienstag aus erster Hand. THW-Landesbeauftragte Sabine Lackner und Sigrid Fischer von der THW-Regionalgeschäftsstelle Bremen stellten den Planungsstand vor. An dem Gespräch nahmen auch THW-Ortsbeauftragter Niels Kähler und Zugführer Thorsten Petri teil.

Das THW-Gebäude an der Harmenhauser Straße 3 in Bookholzberg ist in die Jahre gekommen und gilt als zu klein. Bereits seit 2010 sucht die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) eine bessere Lösung. Der Neubau soll – wie berichtet – am bisherigen Standort realisiert werden. Geplant sei ein 25 mal 13 Meter großes, zweigeschossiges Sozialgebäude mit großzügigen Dusch- und Umkleideräumen für Damen und Herren. Bisher gibt es solche gar nicht. Weiterhin geplant seien vier (statt der bisherigen zwei) Büros für Stab und Führungskräfte, ein eigener Raum für die Jugendgruppe, ein größerer Unterrichtsraum, eine große Küche sowie eine Werkstatt und ein Übungsraum. In einer neuen Fahrzeughalle stehen sechs Großfahrzeuge und zwei Mannschafts-Transporter. Die Bima baut, das THW mietet den Komplex.

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Lackner räumte ein, dass sich das Genehmigungsverfahren verzögere – nicht zuletzt aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen. So hätten sich die Brandschutzbestimmungen geändert und die Anforderungen des Bundes an die Datensicherheit seien stark gestiegen. Ob der Kostenrahmen von zwei Millionen Euro eingehalten werden könne, sei noch offen.

Nach Darstellung der Landesbeauftragten stelle der Bund dem THW deutlich mehr Geld für den „Selbstbehalt“ zur Verfügung – etwa 8000 Euro pro Ortsverband. Bundesweit gebe es 668 Ortsverbände. Das THW Hude-Bookholzberg zähle zu den beständigsten. Mit 145 Helfern, darunter 50 Jugendlichen, sei die Entwicklung weiterhin positiv, berichtete Ortsbeauftragter Niels Kähler. Das sah auch Astrid Grotelüschen so: Der Neubau sei ein zusätzlicher Motivationsschub für die ehrenamtlichen Helfer. Ins alte Gebäude möchte die Abgeordnete eigentlich nicht mehr kommen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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