Wardenburg Zu einem vereinten Arbeitseinsatz von Bauhof, Biologischer Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems und dem Fischereiverein kam es bei frostigen Temperaturen rund um den Wardenburger Tillysee. Angeregt von den Wardenburger Grünen und nach Ortsterminen aller Beteiligten wurde eine Strategie umgesetzt, um die natürliche Entwicklung der östlichen Seeuferhälfte zu unterstützen.

Immer wieder halten sich Besucher in den naturgeschützten Bereichen des Sees auf und stören mit Lagerfeuern und Uferbeschädigungen die naturbelassene Entwicklung. Als einer der Schutzmaßnahmen wurde die Zuwegung zum östlichen Bereich des Sees von der Straße „Zum Wiesenblick‘‘ durch einen Stacheldrahtzaun und der Anpflanzung von dornigen Büschen wie Schlehen und Weißdorn bis ans Ufer gesperrt. Auch von der nördlichen Seite wurde der Zugang durch Pflanzen unterbunden.

Der Wardenburger Tillysee ist kein Badesee. Im Eigentum der Gemeinde Wardenburg und verpachtet an den Fischereiverein und die BSH dient er ausschließlich als Fisch- und Naturparadies. „Im See tummeln sich unter anderem Weißfisch, Hecht, Zander und eingesetzte Forellen“, erklärt Paul Riefstahl, Vorsitzender des Fischereivereins. Regelmäßige Kontrollen von Vereinsmitgliedern gewährleisteten, dass illegale Angler keine Fische aus dem See holen.

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Ein Aufenthalt nach 22 Uhr ist am See nicht gestattet. „Wir finden schon mal Camps mit Lagerfeuern, die wir dann, auch mit polizeilicher Unterstützung, auflösen“, so Frank Speckmann, Bauamtsleiter der Gemeinde. „Zum Baden bietet die Gemeinde den Westerholter See. Dort gibt es auch Lebensretter und Einrichtungen für die Besucher“, sagt Speckmann weiter.

Für die jüngste Gemeinschaftsaktion am Tillysee stellte die Gemeinde Wardenburg Pflanzen und Material zur Verfügung.

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