HEMMELSBERG HEMMELSBERG - Ein Festtag für Hemmelsberg war am gestrigen Sonntag rund um den Hemmelsberger Schützenhof die Jubiläumsveranstaltung zum 75-jährigen Bestehen dieser Bauerschaft der Gemeinde Hude. Zwar war dieser Landstrich schon seit 793 besiedelt, doch erhielt das Dorf erst im Jahre 1930 seinen heutigen Namen. Erinnert an diese Namensgebung wird mit einem Gedenkstein, den Bürgermeister Axel Jahnz und Walter Wiese vor zahlreichen Besuchern enthüllten.

Als Vorsitzender des Bürgervereins Altmoorhausen-Hemmelsberg ging Hauke Ellinghusen in seiner Begrüßung auf die geschichtliche Entwicklung ein. Wie er ausführte, hieß Hemmelsberg vor 1930 noch Neu-Moorhausen. Da es im Oldenburgischen aber mehrere Dörfer mit der Bezeichnung Moorhausen gab, kam es bei der Postzustellung häufig zu Verwechslungen, so dass die Ämter vor 75 Jahren einer Umbenennung zustimmten.

Die Jubiläumsveranstaltung und vor allem deren Vorbereitung sei, so Ellinghusen, ein Produkt vieler Einwohner und örtlicher Vereine, die nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ aktiv geworden seien. Er sprach insbesondere auch den Zusammenhalt im Dorf an. Im Zeichen eines vereinten Europas sei es wichtig, dass die Wurzeln auf der untersten, der dörflichen Ebene erhalten bleiben.

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Auch Bürgermeister Axel Jahnz sprach von einer Wurzel, die Menschen dem Ort, den sie lieben und gern haben, geben. Aus dieser Wurzel wachse ein Stamm mit vielen Ästen, eben ein Stammbaum, der eines Tag viel zu erzählen haben werde. Wurzeln schlagen wird demnächst auch eine Eiche, die Jahnz als persönliches Geschenk an einem geeigneten Platz in Hemmelsberg als Jubiläumseiche gepflanzt sehen möchte.

Der vom Bezirksvorsteher Walter Wiese gestiftete Gedenkstein, der mit der Aufschrift „75 Jahre Hemmelsberg – 1930-2005" versehen ist, soll seinen endgültigen Platz bei der alten Hemmelsberger Schule finden. Dies soll in einer gesonderten Aktion erfolgten. Diesen früheren Kilometerstein einer Fernstraße dorthin zu schaffen, dürfte ein Kraftakt werden, denn er wiegt immerhin 651 Kilo. Zudem hatte Arndt-Jürgen Knüpling, Sohn des früheren Hemmelsberger Dorfschullehrers Emil Knüpling, alte Schriften aus dem Besitz seines Vaters mitgebracht, die er Hauke Ellinghusen überreichte.

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