Wunderburg Nicht nur die Pestruper Heide blüht, auch im Wunderburger Moor leuchtet die „Calluna-Heide“. Doch im Naturschutzgebiet am Rande des Fleckens Harpstedt kämpft die Heide mit dem Wuchs von Birkenbüschen um die Wette. In den feuchteren Bereichen konkurriert sie mit dem Gras. Der Landkreis Oldenburg, der Eigentümer des Areals ist, sorgt mit Beweidung durch Schafe und manuelle Entbuschung dafür, dass die Heide nicht unterdrückt wird.

Georg Schinnerer vom Naturschutzamt des Landkreises begutachtete jetzt den Erfolg der Maßnahmen gemeinsam mit Axel Brammer, der Mitglied im Umweltausschuss von Landkreis und Land Niedersachsen ist. Gleichzeitig unterhielten sie sich über Naturschutzmaßnahmen in anderen Gemeinden des Landkreises. Mit dabei war auch der stellvertretende Landes-Jusovorsitzende Gerrit Edelmann, der von der Schönheit des versteckt liegenden Kleinods überrascht war.

Dort haben Harpstedter Ackerbürger früher Schafe geweidet und Torf gestochen. Auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg, als Kohlemangel herrschte, griff man auf den Torf zurück. Heute wird er nicht mehr benötigt: Die EWE liefert schon seit 40 Jahren Gas für die Heizung ins Haus, und hinter den früheren Torfstichen drehen sich jetzt Windräder und liefern Energie.

Brammer bat Schinnerer, der Landkreis möge mit den Pflegemaßnahmen nicht nachlassen, sonst würde sich die Heidefläche in wenigen Jahren in einen Birkenbusch verwandeln.

Das wünscht auch Altlandrat Hermann Bokelmann nicht, der für den Erhalt des Naturschutzgebietes nicht nur kämpfte, als die Mülldeponie drohte, sondern auch frühere Entwässerungsmaßnahmen kritisierte und erreichte, dass die Ablaufgräben verschlossen wurden.

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