KIRCHHATTEN Eine zufrieden stellende Bilanz des vergangenen Jahres zog im Vorfeld der am 25. August in Ahlhorn stattfindenden Generalversammlung der Vorstand der VR Bank Oldenburg Land West am Sitz des Institutes in Kirchhatten. Die genossenschaftliche Bank war auf Beschluss der Generalversammlungen vom Juni 2007 rückwirkend zum Jahresbeginn durch Fusion der Raiffeisenbank Hatten-Wardenburg und der Volksbank Ahlhorn-Großenkneten entstanden.

„Wir sind auf einem soliden und stabilen Weg und weitgehend zusammen gewachsen“, so Vorstand Richard Oldewurtel, der zusammen mit seinem Kollegen Peter Bahlmann die Bilanz vorstellte. Die Zahl der Mitglieder stieg um 110 auf 7341 mit 9708 Geschäftsanteilen. 22 452 Kunden unterhielten am Jahresende 38 430 Konten. Mit sechs Bankstellen (in Ahlhorn, Großenkneten, Huntlosen, Kirchhatten, Sandkrug und Wardenburg) steht man innerhalb des Geschäftsgebietes rund 40 000 Einwohnern zur Verfügung.

Die Bilanzsumme lag am 31. Dezember 2007 bei knapp 235 Millionen Euro. Es wird ein Bilanzgewinn von 460 639 Euro ausgewiesen, über dessen Verwendung die Generalversammlung zu beschließen hat. Vorgeschlagen wird die Ausschüttung einer Dividende von 5,25 Prozent (93 238 Euro) sowie die Zuführung von 367 400 Euro zu den Rücklagen. Zusätzlich sollen 356 856 Euro in die Ergebnisrücklagen fließen, so dass das Eigenkapital um rund 870 000 Euro gestärkt wurde und am Jahresende bei fast 20,5 Millionen Euro lag.

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Keine großen Steigerungsraten gab es im Kreditgeschäft. Die Kundenforderungen lagen bei rund 150 Millionen Euro. Der Trend, so Oldewurtel, gehe zu langfristigen Krediten mit langer Zinsbindung. Kerngeschäft sei die Gewährung von Krediten für den Wohnungsbau sowie für Gewerbe und Landwirtschaft. Zusätzlich zu den eigenen Krediten kommen vermittelte im genossenschaftlichen Verbund in Höhe von rund 111 Millionen Euro, die nicht in der Bilanz auftauchen.

Der Gesamtbestand der Kundeneinlagen betrug 165 Millionen Euro, der bei den Verbundpartnern stieg um 5,3 Millionen auf 95,3 Millionen Euro.

Die Ertragslage war zufrieden stellend. Zins- und Provisionserträge (zusammen rund neun Millionen Euro) konnten gesteigert werden, währen die Verwaltungsaufwendungen trotz der Fusion auf rund 6,6 Millionen Euro gesenkt werden konnten. Die Bank beschäftigte am Jahresende 77 Mitarbeiter, davon 47 in Vollzeit, 22 in Teilzeit, außerdem acht Auszubildende.

Matthias Kosubek
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