KLEIN HENSTEDT „Das ist furchtbar. Man weiß genau, was die Kinder vorhaben und man kann nichts machen“, gab sich Jürgen Buchholz, am Sonnabendmorgen „geschlagen“. Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt (PriHo-KleHe) hatte gerade eine kräftige Dusche aus den Schläuchen zweier Kübelspritzen bekommen. Die 23 Kinder, die am Kids-Camp der Jugendfeuerwehr teilnahmen, johlten vor Vergnügen. Und dass Buchholz sich nicht wehren oder flüchten konnte, lag daran, dass er im Korb der Wildeshauser Drehleiter stand.

Am Freitagnachmittag waren die Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren in die Zeltstadt auf dem Klein Henstedter Sportplatz eingezogen. Mit dabei waren auch 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie sieben Betreuer.

Nachdem die Schlafstätten in den Zelten hergerichtet waren, gab es ein großes Kennenlernspiel. Ponyreiten und eine Wanderung durch die Natur standen ebenfalls auf dem Programm. „Da haben einige Kinder zum ersten Mal Holunderbeeren kennen gelernt“, erzählte Udo Fricke, der das Camp mit Buchholz organisierte. Zum Abendbrot servierte das Lagerteam selbst gemachte Hamburger, die reißenden Absatz fanden. „Die waren echt lecker. Ich hab drei Stück gegessen“, erzählte Till Harreis am Sonnabendvormittag. Der Fünfjährige war bereits zum dritten Mal beim Kids-Camp dabei.

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Mit einer großen Kinderdisco ging der Freitagabend zu Ende. Nach einer kurzen Nacht gab es bei Sonnenschein ein Frühstück im Freien, bevor dann mit lautem Martinshorn die Drehleiter der Feuerwehr Wildeshausen auf den Platz fuhr. Hermann Cordes, stellvertretender Ortsbrandmeister in Wildeshausen, erklärte den kleinen Campern das Fahrzeug ganz genau. Steffen Bischoff, der im Camp seinen achten Geburtstag feierte, durfte sogar im Hauptsteuerstand Platz nehmen. Wenig später kamen auch noch die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt, die von den Kindern genau inspiziert wurden.

Am späten Vormittag packten die Mädchen und Jungen ihre Schlafsäcke zusammen und wurden müde, aber glücklich, von ihren Eltern abgeholt.

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