Wildeshausen Ein kreisrunder roter Kopf, große runde Augen, ebenso große Ohren und kräftige Lippen. Das Gesicht zum Tag der offenen Tür der Pro-Werkstätten Himmelsthür in Wildeshausen am Sonntag, 27. August, hat Rolf Tappe, Beschäftigter der Einrichtung, gemalt. Das Bild gibt einen deutlichen Hinweis, dass es bei dem Aktionstag eine Menge zu sehen, hören, riechen und schmecken gibt. „Die Pro-Werkstätten in Wildeshausen werden zehn Jahre alt“, sagt ihre Leiterin Eileen Bumann. Grund genug, der Öffentlichkeit zwischen 13 und 17 Uhr die Einrichtung an der Dr.-Klingenberg-Straße 83 näher vorzustellen.

Eines der Höhepunkte des Programms ist die Eröffnung des neuen Gewächshauses. In den vergangenen Wochen wurden rund 20 000 Euro in die Elektrotechnik, automatische Beschattungs- und Beregnungsanlagen sowie Arbeitstische investiert. Gärtnermeister Gerold Einemann und sein Team halten dort gefüllte Sonnenblumen, Stiefmütterchen, Alpenveilchen und Chrysanthemen bereit. Außerdem ziehen die 15 Beschäftigten der Holz- und Gartengruppe Buchsbäume im Folientunnel. „Später sollen dort auch Stiefmütterchen rein“, sagt Einemann. Die Pflanzen sollen auch auf Wochenmärkten in der Region verkauft werden.

Auf dem Platz vor Haus Nummer 83 spielt die Wildeshauser Band „Yukatan“ auf. An einem Stand werden Bio-Produkte des Klostergutes Sorsum verkauft. Die Aktion „Fotografieren einmal anders“ bietet der Fotostammtisch Wildeshausen an. Es gibt Tattoo-Painting und das Spiel „Heißer Draht.“ Natürlich bieten die Mitarbeiter auch Führungen durch die Werkstätten an. „Unsere Auftragsbücher sind voll“, freut sich Bumann über die wachsende Akzeptanz der Pro-Werkstätten. Insgesamt werden 130 Mitarbeiter in Wildeshausen beschäftigt – allein 70 am Standort Dr.-Klingenberg-Straße. Sie werden von insgesamt 25 Fachkräften betreut.

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Um die Angebotspalette erweitern zu können, haben die Pro-Werkstätten am Westring 22a – gegenüber des Hauses Westring 15 – ein weiteres Gebäude angemietet. Auf einer Fläche von 350 Quadratmetern soll eine Holz- und Metallwerkstatt für voraussichtlich 16 Beschäftigte mit geringem Assistenzbedarf aufgebaut werden. Bumann denkt an Möbel aus Paletten oder Deko aus Metall. Das Gebäude müsse erst umgebaut werden. Die Verantwortlichen hoffen, Anfang 2018 am Westring 22a starten zu können.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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