Wildeshausen Wildeshausens Altbürgermeister Franz Duin regt an, die Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebiets Wildeshausen-West „neu zu denken“. Nachdem der Hauptinvestor wegen eines Insolvenzverfahrens abgesprungen ist, fordert Duin, das Gebiet als „Modellprojekt“ für die Region neu auszurichten. Seine Ideen stellte der Altbürgermeister am Wochenende auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Wildeshausen vor.

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Duin regt an, Klimaschutz, Umweltschutz, eine ökologische Flächengestaltung sowie die Einbindung einer Wasserstoff-Tankstelle und ein Mobilitätspark mit Ladestellen­infrastruktur für die E-Mobilität unter einen Hut zu bringen. Die Stadt sollte sich dafür das Land, den Landkreis Oldenburg und den regionalen Energieversorger EWE als Bündnispartner ins Boot holen. Mit dem Projekt „Hyways for Future“ wolle EWE im Konsortium mit rund 90 Partnern ohnehin den Markthochlauf von regenerativ erzeugtem Wasserstoff im Nordwesten vorantreiben. Die Tankanlagen auf dem Gelände sollten später naturfreundlich konzipiert werden. Duin meint, die neue Version des Industrie- und Gewerbegebiets habe „mit Sicherheit einen weitaus höheren Klimaschutzeffekt als der jetzige Zustand der Fläche“. Auch müsse über Beteiligungsmodelle für die heimische Wirtschaft nachgedacht werden. „Es darf keinem Unternehmen der Vorwurf gemacht werden, sich wirtschaftlich und betriebsorientiert am Markt zu bewegen. Das gilt auch für das Thema des Sandabbaus“, so der Altbürgermeister. Der Sandabbau sei aus naturschutzrechtlicher Sicht zwar nicht einfach zu händeln, andererseits benötige die Bauwirtschaft einen gesicherten Sandabbau. Die Versammlung billigte Duins Antrag einstimmig. Nun soll darüber die Fraktion beraten.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Harms wurde in seinem Amt bestätigt; Stellvertreter ist Jürgen Schlausch, Kassierer Jürgen Wiesner und Schriftführer Ulrich Becker. Als Beisitzer wurden Tamino Büttner, Stephan Dieckmann, Matthias Kluck und Susanne Lietzow-Leber bestätigt; Marco Dittmer rückt für Melanie Fortheringham nach. Denis Niemann bleibt noch ein Jahr Revisor; neu gewählt wurde Rudolf Drieling.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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