Wildeshausen Innovativ, kompetent, nachhaltig und sozial engagiert: Viele Eigenschaften treffen auf die Wildeshauser Software-Schmiede Hoffrogge GmbH zu. Am Freitagabend kam eine weitere hinzu: preiswürdig. Das 2001 gegründete Unternehmen, das inzwischen 50 Mitarbeiter beschäftigt, erhielt den Wildeshauser Wirtschaftspreis.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Mittelstandsvereinigung Wildeshausen (MIT) überreichten MIT-Vorsitzender Ingo Hermes und Laudator Andreas Schalk am Freitagabend die Figur „Triumph“, geschaffen von Künstler Carsten Bruns, an die drei Vertreter der Hoffrogge-Geschäftsführung. Im Vorjahr hatte die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Schütte.Co den Preis erhalten.

Mit rund 230 Gästen fand die Jahreshauptversammlung erneut in der Scheune auf Gut Altona statt. Die Küche servierte leckeren Spargel. Im kommenden Jahr werde man wieder am Freitag vor dem Rosenmontag feiern, kündigte Hermes an. Der MIT-Vorsitzende ging in seiner Rede auf die Aktivitäten im Vorjahr ein – darunter die Aktion „Schule trifft Wirtschaft“. Zugleich mahnte er mehr Verlässlichkeit für Investoren an. Der Beschluss zugunsten des Gewerbe- und Industriegebiets Wildeshausen-West sei gefallen. Jetzt habe die Verwaltung für die Umsetzung zu sorgen. Der Zeitplan sei schon jetzt eng.

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Schalk, CSU-Abgeordneter im Bayerischen Landtag, würdigte die Entwicklung der Hoffrogge GmbH, die sich in den vergangenen Jahren vom Beratungsunternehmen zur Software-Schmiede entwickelt habe. Die Frauenquote liege bei 44 Prozent. Aktuell werden neun Auszubildende in drei verschiedenen Berufen ausgebildet. Das Unternehmen behaupte sich in einem schnelllebigen Markt und biete mit maßgeschneiderter Software Lösungen an. Ziel sei es unter anderem, Konsumenten in Geschäften des Einzelhandels die richtigen Produkte am richtigen Platz anzubieten. Auch die Treue zum Standort Wildeshausen sei für die Jury ein wichtiges Kriterium für die Vergabe des Wirtschaftspreises gewesen.

Im Rahmen der Veranstaltung gedachten die MIT-Mitglieder ihres verstorbenen Ehrenvorsitzenden Reinhold Stöver. Außerdem gab es Ehrungen und den Auftritt von Comedian Johannes Flöck, der Ausschnitte seines Programms „Verlängerte Haltbarkeit“ präsentierte. Es wurde ein langer Abend.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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