Wildeshausen /Landkreis Die Container waren in kurzer Zeit gefüllt: „Es wurden deutlich mehr Schadstoffe zusammengetragen als in den Vorjahren“, bilanziert Tobias Bruns, Abfallberater des Landkreises Oldenburg, die Herbstsammlung. Schon am zweiten Tag hätten mehr Container für die Entsorgung geordert werden müssen. „Die Mitarbeiter mussten eifrig Kilos schleppen.“

Insgesamt kamen im Rahmen der mobilen Schadstoffsammlung 18 Tonnen zusammen, davon allein acht Tonnen an alter Dispersionsfarbe. Die Hauptfraktion sei hier der Anteil der Lösungsmittel mit drei Tonnen gewesen. Gut 1,5 Tonnen waren Holzschutzmittel. In den Vorjahren kamen lediglich zehn bis zwölf Tonnen zusammen, erinnert sich Bruns. Gut fünf Tonnen seien Dispersionsfarben gewesen. Neben Eimern mit Farbresten gaben die Verbraucher auch Unkrautvernichtungsmittel, Medikamente und Chemikalien in rauen Mengen ab. Weiterhin landeten ausgediente Autobatterien im Volumen von 1,5 Tonnen in den Containern und 0,5 Tonnen an üblichen Haushaltsbatterien.

Neben den Schadstoffen hatten die Bürger Gelegenheit, Elektrogeräte und Energiesparlampen abzugeben. Hier kamen zwölf Tonnen zusammen – ebenfalls ein neuer Rekordwert, berichtet Bruns. Sogar ausgediente Feuerlöscher, insgesamt 800 Kilo, brachten die Verbraucher zu den Sammelplätzen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der Abfallberater führt den Erfolg der Aktion auf zusätzliche Bekanntmachungen, etwa über Faltblätter für die Haushalte, zurück. Er sei froh, dass die zum Teil hochgiftigen Stoffe nicht in Kellern oder Garagen herumstehen, sondern den „geordneten Weg“ der Entsorgung gingen. Der Termin für die Frühjahrssammlung sei noch offen.  Wer die Termine des Schadstoffmobils in diesem Jahr verpasst hat, kann seine Problemstoffe auch an stationären Sammelstellen abgeben. An drei Standorten ist dies möglich:

Der Wertstoffhof Ganderkesee, Weststraße 10, hat montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr und samstags von 7.30 bis 14 Uhr geöffnet. In Neerstedt, Kirchhatter Straße 8, können montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 16.30 Uhr und samstags von 7.30 bis 13 Uhr Problemstoffe abgegeben werden. Der dritte Standort befindet sich im Wertstoffhof Wardenburg, Rothenschlatt 35. Dieser nimmt freitags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr den Sondermüll an. Zu Problemstoffen zählen unter anderem Gifte, Altfarben und Medikamente, aber auch Chemikalien und Energiesparlampen. Diese können gebührenfrei in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Autoteile und Bauschutt müssen über gesonderte Annahmestellen entsorgt werden.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.