Wildeshausen „Wildeshausen kann mehr!“ – Unter diesem Motto steht die Aktion „Bee Local“, mit der Wildeshauser Unternehmer den Handel vor Ort stärken und gemeinsam ein Zeichen gegen den Trend zum Internethandel setzen wollen. Nun gibt es eine neue Geschäftsidee: eine Prepaid-Karte, auf die Unternehmer für ihre Mitarbeiter ein bestimmtes Guthaben laden. Mit dem Geld können sie in den teilnehmenden „Bee Local“-Geschäften einkaufen.

Das neue Projekt wird bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Wirtschaftsförderung, Handels- und Gewerbeverein (HGV) sowie Mittelstandsvereinigung (MIT) am Donnerstag, 31. August, um 19 Uhr im „Reitersaal“, Zwischenbrücken 14 in Wildeshausen, vorgestellt. Es referieren Karsten Poppe von der Firma KPFM-Finanzmanagement und der Wildeshauser Steuerberater Kevin Roblick. Zugleich sollen weitere Teilnehmer für „Bee Local“ gewonnen werden, wie Wirtschaftsförderer Claus Marx ankündigte. Aktuell liege die Zahl bei 22 Teilnehmern.

Bislang gibt es lediglich Gutscheine im Wert von 10 und 20 Euro, die beim Verkehrsverein, der LzO und der Volksbank erworben und in den „Bee Local“-Geschäften eingelöst werden können. Marx zufolge seien innerhalb von sieben Monaten rund 300 Stück verkauft worden.

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Die neue Prepaid-Karte sei dagegen auch ein Instrument für Firmen zur Mitarbeitergewinnung oder -motivation. Laut Gesetz könne der Arbeitgeber einen Teil des Entgeltes sozialversicherungs- und steuerfrei auszahlen. „Das wären bis zu 44 Euro im Monat“, erläuterte Marx. Interessierte Firmen buchen die Summe dann auf die Prepaid-Karte. Das Guthaben könne bei den Teilnehmern von „Bee Local“ eingelöst werden. „Theoretisch kann man damit auch die Heizungswartung oder andere Dienstleistungen bezahlen“, so der Wirtschaftsförderer. Sollten genug Unternehmen mitmachen, könne so leicht eine sechsstellige Summe generiert werden. „Das Geld soll in Wildeshausen bleiben!“

Der Vorteil: Die Prepaid-Karten können wie EC-Karten bei den meisten Händlern eingelesen werden. Der Vertrieb individueller Karten soll über eine neue Gesellschaft Poppes – die Benity GmbH – erfolgen. Auf hohen „Benefit“, also „Nutzen“, für Verbraucher wie Firmen setzt auch Wirtschaftsförderer Marx.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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