Gebäudesubstanz
Erneut Schadstoffkataster gefordert

Die Stadt Wildeshausen will die Hunteschule vom Landkreis übernehmen. Ratsherr Hennken will aber keine Überraschungen in der alten Bausubstanz erleben.

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Wildeshausen Wenn ein Rat einen Antrag abgelehnt hat, müssen sechs Monate ins Land gehen, bis derselbe Antrag erneut gestellt werden darf. Das geschieht nun an diesem Mittwoch, 12. September (18.15 Uhr, Rathaussaal), im Wildeshauser Schulausschuss. CDW-Mitglied Jens-Peter Hennken hat erneut beantragt, vor einer Entscheidung über die Übernahme der Hunteschule vom Landkreis Oldenburg ein Schadstoffkataster zu erstellen. Das hatte der Stadtrat im Februar abgelehnt. In derselben Sitzung hatte er aber beschlossen, zur Beseitigung der Raumnot an den städtischen Grundschulen, dem Landkreis die Rückübertragung der Hunteschule vorzuschlagen.

Die Stadtverwaltung hält eine Untersuchung der Bausubstanz auch für notwendig, will aber das Thema erst mit der Kreisverwaltung erörtern, wenn der Landkreis zu einer Rückübertragung der Hunteschule an die Stadt bereit ist. Die Stadtverwaltung spricht in diesem Zusammenhang von Vorsorgemessungen.

Bestärkt sieht sich Hennken mit seinem neuerlichen Antrag durch die Tatsache, dass in den Sommerferien bei Renovierungsarbeiten in der Sankt-Peter-Schule Schadstoffe (asbesthaltiger Fußbodenkleber) gefunden wurden.

Die Stadtverwaltung habe das Angebot an den Landkreis „durch kostspielige Anbauten“ bereits nachgebessert, so dass sich die dem Rat im Februar in Aussicht gestellte Ersparnis durch eine Nutzung der Hunteschule gegenüber einem Schulneubau erheblich reduziere. Bei einer eventuell notwendigen kostspieligen (Schadstoff-)Sanierung würde diese Ersparnis noch einmal vermindert, so Hennken. Somit sei es geboten, insbesondere bei der Übernahme dieser älteren Immobilie, eine möglichst verlässliche Kalkulation der zu erwartenden Folgekosten zu haben.

Gerade die Umgestaltung, Renovierung oder Sanierung von Altbauten stelle Investoren sehr oft vor unerwartete Herausforderungen, die nicht selten zu explodierenden Kosten führten. Diese gelte es für die Stadt bei der Hunteschule zu vermeiden.

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