Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

Wildeshausen „Trotz des Drucks von Online sind wir in diesem Jahr bisher zufrieden.“ So klingt die Zwischenbilanz von Johannes Lenzschau zum Weihnachtsgeschäft in seinem Geschäft „Schnittker am Markt“. Nur noch wenige Tage bis Weihnachten – Die NWZ hat bei einigen Händlern in Wildeshausen nachgefragt, wie das Geschäft im Dezember bisher läuft.

Gefühlt seien es mehr Kunden als im vergangenen Jahr, so Lenzschau.

Schon das ganze Jahr über sei dieser Trend in seinem Geschäft zu spüren, meint Peter Gebhardt, Geschäftsführer der „Gilde-Buchhandlung“. „Gerade in kleinen Städten spielt der persönliche Kontakt eine wichtige Rolle“, weiß der Händler. Auch in der bisherigen Adventszeit gebe es in seinem Geschäft mehr zu tun als noch vor einem Jahr.

So auch in der Buchhandlung „Bökers am Markt“, meint Alea Bahrs. „Man merkt, dass die Vorzüge des stationären Handels immer mehr anerkannt werden“, findet die Mitarbeiterin. „Das Persönliche spielt für die Kunden eine große Rolle und das haben wir dem Internet voraus“, erklärt sie. Dem stimmt auch Gebhardt zu: „Eine kompetente Beratung ist ihnen besonders wichtig.“ Alea Bahrs glaubt sogar, dass sich der Trend des Vor-Ort-Kaufens in den kommenden Jahren fortsetzen wird, nicht zuletzt wegen des wachsenden Umweltbewusstseins der Kunden.

Dass die Menschen wieder bewusster kaufen, bestätigt Nasmi Alkanat. „Die Fridays-for-Future-Bewegung hat bei den Kunden für ein gewisses Umdenken gesorgt“, so der Inhaber der „Baute“-Bekleidungsgeschäfte. Um die Umwelt zu schützen, würde weniger im Internet gekauft. Sein Fazit zur bisherigen Weihnachtszeit: „Wir sind auf jeden Fall zufrieden.“

Auch in der „Schuback Parfümerie“ wird mehr eingekauft als noch im Vorjahr, meint die Angestellte Emine Mohamad. „Die Kunden wollen die Produkte selbst sehen und natürlich riechen“, erklärt sie. Die verlängerten Öffnungszeiten an den Dezembersamstagen würden ebenfalls ihren Teil dazu beitragen, meint sie: „Das ist eine tolle Gelegenheit für Berufstätige.“

So sieht das auch Alea Bahrs von „Bökers“. „Das Angebot wird sehr, sehr gut angenommen“, findet sie. Für mehr Kundschaft auch unter der Woche habe zudem die Nähe zum Weihnachtsmarkt seit seiner Eröffnung am 13. Dezember gesorgt.

Alkanat und Lenzschau profitieren nach eigener Aussage ebenfalls von der Nähe zum Marktplatz. Etwas verhaltener sieht das Gebhardt, denn die „Gilde-Buchhandlung“ liegt weiter vom Weihnachtsmarkt entfernt. Unterm Strich würden sich die langen Samstage aber auf jeden Fall lohnen, betont er.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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