Wildeshausen Mit neuen Ideen und Impulsen geht der Handels- und Gewerbeverein Wildeshausen (HGV) in die zweite Jahreshälfte und ins kommende Jahr. So wollen die Kaufleute mit einem eigenen Wagen am Stadtjubiläum im Jahr 2020 teilnehmen, wie HGV-Vorsitzender Johannes Lenzschau auf der Mitgliederversammlung im Garten des „Alten Amtshauses“ am Donnerstagabend ankündigte. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Wildeshauser Innenstadt soll künftig ein externer Dienstleister organisieren.

„Wir waren wieder sehr fleißig“, zog Lenzschau vor den gut 70 Teilnehmern der Versammlung eine positive Bilanz. Gerade die verkaufsoffenen Sonntage hätten eine Qualität erreicht, die ihresgleichen suche. Die neue Veranstaltung „Lichterzauber“ sei „etwas Besonderes“ gewesen. Lob gab es auch für den Blumenschmuck in der Innenstadt. In diesem Zusammenhang bedankte sich Lenzschau beim Stadtmarketing mit Daniela Baron an der Spitze. „Wir verkaufen Wildeshausen als attraktive und lebenswerte Stadt. Das strahlt in alle Bereiche hinein.“

Eine Erfolgsgeschichte sei das Projekt „Bee local“. Dabei handelt es sich um eine Guthaben-Karte, die an potenzielle Kunden verschenkt, aber auch an Mitarbeiter von Wildeshauser Firmen ausgegeben werden kann. Die Abwicklung in den Geschäften laufe problemlos, sagte Lenzschau. Inzwischen seien Gutscheine im Wert von 20 000 Euro gekauft worden.

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Der HGV hat nach den Worten seines Schatzmeisters Jürgen Poppe derzeit 135 Mitglieder. Unterm Strich hatte der Verein wegen gestiegener Ausgaben zum Jahresende allerdings 3076 Euro weniger in der Kasse als am 31.12.2017. Einstimmig beschloss die Versammlung, den Mitgliedsbeitrag pro Mitgliedsunternehmen auf 120 Euro im Jahr zu erhöhen. Die Banken und die Stadt zahlen jeweils 50 Euro zusätzlich. Nach einer komplizierten Berechnungsformel lag der Beitrag bislang bei rund 80 Euro pro Firma. Rechnungsprüfer Ralf Müller lobte den „tadellosen Zustand“ der Kasse. Einstimmig wurde der Vorstand mit Johannes Lenzschau (Vorsitzender), Jürgen Poppe (Kassenwart), Tom Lagerpusch (Handel), Andreas Hauth (Handwerk), Peter Gebhardt (Pressesprecher) und Frank Stauga (Gastronomie) im Amt bestätigt.

Im Auftrag des HGV baut Sebastian Heun („Heun-Design“) aus Visbek eine Internet-Plattform für den heimischen Handel auf. „Wildeshausen lebt“ soll in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram die Präsenz der Betriebe erhöhen. Vorbild sei das Portal „Visbek macht“.

Über die neue Förderkulisse für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt informierte Petra Hansen vom Jobcenter in Sandkrug. Nach dem „Teilhabe-Chancengesetz“ könne ein Lohnkostenzuschuss für die Dauer von zwei Jahren gewährt werden. Im ersten Jahr der Beschäftigung umfasse der Zuschuss 75 Prozent, im zweiten Jahr 50 Prozent des Arbeitsentgelts. Auch eine beschäftigungsbegleitende Betreuung, auch Coaching genannt, sei möglich. Ziel der Förderung sei eine möglichst dauerhafte Betätigung in dem Betrieb, erklärte Hansen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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