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Wildeshausen Mehr als 600 Seiten in gut einer Stunde vorgestellt und noch rund vier Wochen Zeit, sich dazu zu äußern: Das ging einigen Mitgliedern des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt offenbar zu schnell. Deshalb sind am Donnerstagabend im historischen Rathaussaal in Wildeshausen Stimmen laut geworden nach mehr Bedenkzeit zu der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes (LRP) für den Landkreis Oldenburg. Mitte Juni dem Umweltausschuss des Landkreises vorgestellt, erfuhr nun auch der Stadt-Ausschuss, worum es geht.

Letzte Fassung von 1995

Ursula Tröndle und Josefine Ohnesorge vom Amt für Naturschutz und Landschaftspflege sowie Amtsleiterin Annika Mutke stellten das Werk vor. Der LRP ist ein Fachgutachten, das den aktuellen Zustand von Natur und Landschaft, außerdem voraussichtliche Änderungen und Ziele sowie Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege darstellt. Die letzte Fassung stammt aus dem Jahr 1995. Das Gutachten hat keine Rechtsverbindlichkeit.

Es gebe Bedenken und Ängste, ergänzte die Amtsleiterin. So wurde im Ausschuss des Landkreises beispielsweise deutlich, dass Einschränkungen für die Landwirtschaft befürchtet werden. Bedenken hatte offenkundig auch Ralf Stöver, beratendes Mitglied. Auf seine Nachfrage hin erklärte Mutke, dass der LRP keine Auswirkungen auf die Entwicklung von Außenflächen habe. „Dafür bedarf es eines politischen Beschlusses.“

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Nabu mit einbeziehen

Noch bis 12. Oktober besteht die Möglichkeit, Anmerkungen zu dem LRP einzureichen, in Einzelfällen ist eine Verlängerung bis 12. Dezember möglich. Bernhard Block (CDW), Hermann Hitz (UWG) und Wolfgang Sasse (CDU) sprachen sich dafür aus, dass mehr Zeit benötigt werde. Auf Vorschlag von Sasse einigte sich der Ausschuss schließlich darauf, dass die Anmerkungen bis 7. Oktober gesammelt werden, so dass sie an dem Tag in der Umweltausschuss-Sitzung vorgestellt werden könnten. Frank Stöver (CDW) merkte an, dass jede Gemeinde für den LRP eine Eingabe machen solle. Matthias Kluck (SPD) regte an, die Naturschutzbund-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen mit einzubeziehen. Rainer Kolloge (UWG) brachte einen Vorschlag ein: dass die Reduzierung der Grundwasserentnahme als Ziel mit in den LRP aufgenommen wird.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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