Wildeshausen Klotzen, nicht kleckern. So könnte in diesem Jahr das Motto für die vorweihnachtliche Ausschmückung der Wildeshauser Innenstadt lauten. Um Gästen wie Bürgern eine Wohlfühl-Atmosphäre beim Flanieren durch die City zu bieten, haben sich die Kaufleute und das Stadtmarketing diesmal richtig ins Zeug geworfen. Die Beleuchtung wurde am Montagabend offiziell in Betrieb genommen.

„Erneut gibt es ein schönes weihnachtliches Wildeshausen“, freute sich Bürgermeister Jens Kuraschinski. Mit dieser Beleuchtung habe die Kreisstadt ein Alleinstellungsmerkmal. Gemeinsam mit Imke Sievers vom Stadtmarketing sowie Andreas Hauth und Bernhard Block vom Handels- und Gewerbeverein (HGV) blickte er vom Westertor aus in die illuminierte Innenstadt. Auf Sievers’ Initiative hin wurde erstmals ein großer Baum am Hertfordbrunnen mit 150 Christbaumkugeln in Rot und Gold geschmückt. Gut 2400 Lichter leuchten auf den Tannenspitzen. Es handele sich quasi um das Eingangstor zur Stadt. Darum stehe der Baum am Hertfordbrunnen genau richtig, sagte die 50-Jährige.

Unter der Regie des HGV wurden 36 große Nordmanntannen und erstmals zusätzlich 60 kleinere Tannen aufgestellt. „96 Bäume – so viele hatten wir noch nie“, betonte Hauth. Neu sind auch 40 geschmückte Baumstämme, die das Stadtbild im Advent verschönern sollen. Gastronom Frank Stauga hatte die Stämme gesägt – etwa so groß wie jene Säulen, die beim Wildeshauser Weihnachtsmarkt für die Laternen verwendet werden. Imke Sievers hat eigens dafür Schalen mit Ziergräsern und Scheinbeeren bepflanzt. Große Zimmermannsnägel, die mit Spezialbändern umflochten wurden, sorgen für Stabilität. Rote Schleifen durften nicht fehlen. Auch der Weg zwischen Gildeplatz und Marktplatz wurde erstmals grün ausgeschmückt.

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Repariert wurde auch der Schriftzug „Frohes Fest“, der über dem Hunte- und dem Westertor zu lesen ist. Die vor einigen Jahren neu angeschafften Lichterketten hätten sich bewährt, sagte Hauth. Die Stadt gewährt nach Angaben Kuraschinskis jährlich einen Zuschuss von 3000 Euro zur vorweihnachtlichen Innenstadtbeleuchtung. An diesem Dienstag soll auch die neue Beleuchtung auf LED-Technik an der Fassade des historischen Rathauses angestellt werden. Aufgrund der Fugensanierung an der Rathause-Fassade und den Vorgaben des Denkmalschutzes blieb im vergangenen Jahr der Giebel dunkel. Eine neue Beleuchtung, die die alten Glühbirnen ersetzt, wurde in den vergangenen Tagen installiert.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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