Wardenburg Dass Ingeborg Martens und Mareike Horstmann im Sitzungssaal des Rathauses am großen Tisch Platz nehmen können, ist für sie nicht selbstverständlich. Die beiden Frauen sitzen im Rollstuhl, das Rathaus ist aber sehr zu ihrer Freude durch einen Fahrstuhl auch für sie zugänglich.

Als Sprecherin für die Belange behinderter Menschen hat Martens in den vergangenen Jahren auch andere Erfahrungen gemacht. „Ich bin bewusst mit dem Rollstuhl durch die Straßen gefahren und habe nach Mängeln geschaut“, erzählt sie über ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Auffallend waren für sie allen voran die Bürgersteige: „Oft gibt es über weite Strecken keine Kante nach unten, so dass man einen Teil des Weges auf der Straße fahren muss“, berichtet die 65-Jährige.

Nicht nur für gehbehinderte Menschen, sondern auch für Ältere, die mit dem Rollator unterwegs sind, sei dies eine Gefahr. Auch Geschäfte und Arztpraxen in Wardenburg und im Landkreis habe sie seit 2013 bewusst auf ihre „Behindertenfreundlichkeit“ getestet. Als Behindertenbeauftragte war sie zudem im Sozialausschuss in beratender Funktion tätig, worüber sich besonders der stellvertretende Sozialamtsleiter Sven Wiedenfeld und Gunda Döbken, Vorsitzende des Sozialausschusses, freuen durften. Zusammen mit Bürgermeisterin Martina Noske verabschiedeten sie Martens nun aus diesem Ehrenamt.

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„Ich war in ständigem Austausch mit Frau Martens und bin für ihre Erfahrungen sehr dankbar“, erklärte Noske und begrüßte direkt die neue Sprecherin für die Belange behinderter Menschen, Mareike Horstmann. Die 32-Jährige freut sich auf ihre Aufgabe und verspricht, stets ein offenes Ohr zu haben. Bei einem Anliegen kann man sie unter Telefon  04407/914951 oder per Email an mareike.zu.jeddeloh@web.de erreichen.

Auch direkt bei der Gemeinde können behinderte Menschen ihre Belange unter Telefon  04407/730 oder per Email an rathaus@wardenburg.de vortragen. „Alles, was sich einfach ändern und verbessern lässt, werden wir so schnell wie möglich abstellen“, verspricht Noske und kann dabei auf die Unterstützung von Mareike Horstmann zählen.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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