Ganderkesee Mit der Neugestaltung des Marktplatzes in Ganderkesee befasst sich an diesem Donnerstag, 21. April, der Ausschuss für Gemeindeentwicklung. Grundlage der bisherigen Diskussionen war ein Entwurf des Landschaftsplaners Hans-Joachim Flemmig (Oldenburg), der vor allem bei der Kaufmannschaft auf Zustimmung stieß. Kontrovers diskutiert wurden unter Bürgern insbesondere Fragen des Verkehrs und des Parkraums (NWZ  berichtete).

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Ausgehend von dem Gedanken einer weniger kostenaufwendigen Umgestaltung hat die Verwaltung Kontakt mit dem Garten- und Landschaftsbauunternehmen Volker Kreye (Ganderkesee) aufgenommen und dort um die Erarbeitung eines Alternativvorschlages gebeten. Grundzüge des Konzepts sind: Die Rathausstraße und der Wochenmarktplatz im Westen bleiben nach diesem Vorschlag baulich weitgehend unverändert. Eine direkte Zufahrt für Kraftfahrzeuge von der Rathausstraße zum Neuen Marktplatz soll es auch weiterhin nicht geben. Zu- und Abfahrt erfolgen – wie bisher – über den Grünen Weg. Die vorhandenen Hochbeete bleiben, sie werden allerdings ergänzt und durch Neubepflanzung aufgewertet. Außerdem werden – wie auch im Ostteil des Platzes – die Beleuchtungseinrichtungen und die Bepflanzungen erneuert. Die wesentlichen baulichen Eingriffe sieht der Alternativvorschlag für den Ostteil des Platzes vor: Hier sollen die vorhandenen Parkplätze aufgehoben und die Hochborde, die mit Hochborden eingefassten Pflanzbeete und auch die rings um den Parkplatz angeordneten Bäume entfernt werden. Der östliche Teil soll aus rotem Klinker (wie bereits vor dem Bahnhof eingesetzt) und aus Granitpflaster hergestellt werden. Es sollen vier Hochbeete mit Bäumen angelegt werden. Auf Pergola, Sonnensegel oder Bühne verzichtet der Kreye-Entwurf. Vielfältige Sitz- und Spielmöglichkeiten werden angeboten. Die Zahl der Parkplätze wird reduziert; es verbleiben lediglich neun statt bisher 29 Parkplätze. Der Kostenrahmen von 400 000 Euro reiche nach Ansicht der Verwaltung für die Maßnahme aus.

Weiterhin befasst sich der Ausschuss mit den Plänen der Betreiberin des Windparks Hengsterholz. Dort sollen (wie berichtet) sechs Altanlagen zurückgebaut und durch drei leistungsfähigere Windkraftanlagen von jeweils 200 Metern Höhe ersetzt werden. Der Ortsverein Hengsterholz-Havekost befürwortet die geänderten Pläne der Betreiberin. Außerdem liegt ein Antrag der Freien Wähler vor, den Bebauungsplan für den Ortskern von Ganderkesee hinsichtlich „Wohnen für Senioren“ zu ändern. Die Ausschusssitzung beginnt um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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