WILDESHAUSEN „Es war eine schöne Zeit. Die Arbeit hat mir immer unheimlich Spaß gemacht“, sagte Hartmut Schröder. Nach mehr als 38-jähriger Tätigkeit für den städtischen Bauhof wurde der 62-jährige Wildeshauser am Mittwoch von Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, Bauhofleiter Jörg Kramer, dem stellvertretenden Fachbereichsleiter Michael Müller (Stadtentwicklung, Bau und Umwelt) sowie Carsten Maas vom Personalrat in den Ruhestand verabschiedet. Die Kollegen hatten Schröder am letzten Arbeitstag mit dem orange-farbenen Bauhof-Bulli von Zuhause abgeholt. Auch auf dem Bauhof wartete noch eine Überraschung auf ihn.

Schröder hat bei einer Firma in Dötlingen-Grad Steinsetzer gelernt. Bevor er 1973 zur Stadt wechselte, war er noch in Hude und bei Weyhausen tätig. „Über Mundpropaganda habe ich von der Stelle bei der Stadt erfahren“, erinnert er sich. Der Bauhof sei damals recht spärlich ausgestattet gewesen. „Auf Deutsch gesagt: Wir hatten fast nichts.“ Inzwischen gebe es ausreichend Arbeitsgeräte – vom Rüttler bis zum Schlepper. Die Zahl der Mitarbeiter sei von 10 auf 20 gestiegen.

Der Steinsetzer hatte einen „knochenharten Job“, doch er habe den Schritt nie bereut. Schröder hat Anfang der 1970er Jahre das gesamte Areal ums Hallenbad gepflastert. „Damals halfen sogar verurteilte Täter aus der Justizvollzugsanstalt mit“, erinnert er sich. Er kenne alle Straßen in der Kreisstadt. Auch die Wege in der Burgwiese gehen auf „sein Konto“. Selbst die Kanäle seien damals noch vom Bauhof gereinigt worden.

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Im Ruhestand will der Wildeshauser stärker seinem Hobby, dem Garten, und der Familie widmen. Schröder und seine Ehefrau Gisela haben drei Kinder und vier Enkelkinder. „Ich will das Leben noch genießen“, sagt er.

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