Wardenburg Außerplanmäßig hat die Wardenburger Speisekammer einen Wechsel an der Vorstandsspitze vollzogen. Heidi Krüder, die den Tafel-Verein 2012 mitgegründet hat und seitdem 1. Vorsitzende war, hat ihr Amt im Oktober aus privaten Gründen niedergelegt. Somit musste auf der Mitgliederversammlung im Wardenburger Hof ein Nachfolger gewählt werden.

Die 14 stimmberechtigten Mitglieder „beförderten“ den bisherigen 2. Vorsitzenden Ralf Dierks zum Vereinschef. Seinen alten Posten übernahm Louise Neumeister.

„Heidi Krüders Entscheidung kam für uns sehr plötzlich“, sagte Ralf Dierks. Seit der Gründung des Vereins habe sie viel Herzblut in die Speisekammer gesteckt. „Ohne sie wäre die Speisekammer größtenteils nicht das, was sie heute ist“, betonte Dierks. Dafür gebühre ihr, aber auch den anderen ehrenamtlichen Helfern, großer Dank.

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Die Versammlung nutzte der neue Vorsitzende, um auch für die vakanten Vorstandsposten Mitglieder zu finden. Besetzt werden konnte das Amt der stellvertretenden Schriftführerin mit Tilde Kramer und ein Beisitzerstuhl mit Erika Dummer. Weiterhin unbesetzt bleiben das Amt des Pressesprechers und des stellvertretenden Kassenwarts.

Die Zahl der Mitglieder, so Dierks, halte sich mit den Zu- und Abgängen in etwa die Waage. Zurzeit zähle der Verein 54 Mitglieder. Der aktive Stamm an ehrenamtlichen Helfern betrage zwölf Personen. Immer noch zu wenig für die Vorsortierung und die Ausgabe von Lebensmitteln in den Räumen am Reiherweg. Auch Fahrer könnten noch gebraucht werden, hieß es von den Aktiven.

Bei den Anschaffungen des vergangenen Jahres stach die neue Kühlzelle mit fast 5000 Euro heraus. „Hier mussten wir in Vorleistung gehen, weil es uns nicht gelungen ist, die Kühlzelle ganz aus Spenden zu finanzieren“, bedauerte Dierks.

Erst im Jahr zuvor hatte sich der Verein sein erstes eigens Fahrzeug zum Abholen der Waren angeschafft (Kosten: knapp 10 000 Euro). Um die Unterhaltungskosten finanzieren zu können, werden jetzt Firmen gesucht, die auf dem Fahrzeug Werbung anbringen wollen.

Einige der anwesenden Mitglieder regten an, die Speisekammer mit Werbeaktionen noch bekannter zu machen. Zu diesem Zweck, so Dierks, seien mit Hilfe von Werner Albrecht bereits Flyer und Plakate gedruckt worden, die zum Teil schon zum Einsatz gekommen seien. Aber auch größere Feste und Märkte wolle man nutzen, um sich zu öffentlich präsentieren, kündigte der Vorstand an.

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