Altona Rund 200 Landwirte, Lohnunternehmer und Landhändler kamen am Mittwoch im Gut Altona zusammen, um sich über „Aktuelles zum integrierten Planzenschutz und zum Pflanzenbau“ zu informieren. Dabei ging es vor allem um den richtigen Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie ihren Effekt auf die Umwelt. „Jeder muss sachkundig sein und alle drei Jahre an einer Fortbildung teilnehmen“, erklärte Dr. Josef Kuhlmann, der für die Landwirtschaftskammer in Cloppenburg über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln informierte.

Außerdem wurde über aktuelle Probleme gesprochen. „Über auftretende Schädlings- und Pilzbefälle zum Beispiel. Auch über das Thema Resistenz, wenn die Mittel ihre Wirksamkeit verlieren“, sagte Kuhlmann der NWZ . In der Fortbildung spiele jedes Jahr der Gewässerschutz eine größere Rolle. So wurden etwa die vorgeschriebenen Abstände beschrieben, die beim „Spritzen“ zu Gewässern eingehalten werden müssen. Auch die Anfälligkeiten verschiedener Pflanzensorten für Erreger und die Wirksamkeit der verschiedenen Pflanzenschutzmittel wurde genauestens erläutert.

„Es gibt oft kein sachgerechtes Bild vom Pflanzenschutz. Der Nutzen spielt da weniger eine Rolle als das Risiko.“ Der Nutzen, nämlich, dass Schädlinge, Pilzkrankheiten und Unkräuter im konventionellen Betrieb sonst nicht beherrschbar seien, gehe im Diskurs oft verloren.

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ – dies sei der Leitsatz bei Pestiziden. „Dasselbe gilt für Dünger“, ergänzt Dr. Josef Kuhlmann. Insgesamt sechs Vorträge sorgten für einen umfassenden Überblick. Hinrich Rothert gab Empfehlungen zum Pflanzenschutz in Getreide und zur gezielten Unkrautbekämpfung im Frühjahr.

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Klaus Sandbrink referierte über Aktuelles zum Kartoffelanbau. Über verbesserte Nährstoffeffizienz durch Gülle-/Gärrestzusätze und neue Düngestoffe informierte Eckhard Pieper. Strategien für Pflanzenschutz im Maisanbau war das aktuelle Thema von Stefan Knipper.

Die Fortbildung wird auch am Freitag, 12. Februar, von 9 bis 13 Uhr im Schützenhof in Kirchhatten und an weiteren Terminen in anderen Kreisen angeboten. Der Besuch gilt als Nachweis zur Fortbildung der neuen Pflanzenschutz-Sachkundevorschriften. Eine Anmeldungspflicht gibt es nicht, es wird jedoch darum gebeten, die Gebühr von 20 Euro in bar mitzubringen.

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