Wardenburg Mit großen Schritten geht es voran bei dem Modellprojekt „Wardenburg App+“: „Wir sind mit nichts angefangen, außer einer guten Idee. Jetzt folgen die Taten“, erklärt Werner Albrecht vom Marketingforum der Gemeinde Wardenburg. Im November 2017 begannen die Planungen. Werner Albrecht „brennt“ für das Thema, wie er selbst sagt. Denn eine App, mit der sich Bürger, Rathaus, Vereine und Gewerbe in einer Gemeinde miteinander vernetzen und interaktiv kommunizieren können, wäre zum einen bisher einmalig und zum anderen, laut Albrecht, zum Nutzen aller.

Am Montagabend, 19. Februar, traf sich eine der gegründeten Arbeitsgemeinschaften „Wirtschaft“ und lud Gewerbetreibende aus Wardenburg ein, die bestenfalls alle bei dem Projekt mitmachen, um ihnen den Status quo des Projektes vorzustellen. „Es waren rund 40 Teilnehmer. Und sie waren eigentlich alle begeistert und wollen dabei sein“, freut sich Albrecht. O-Ton eines Teilnehmers sei gewesen: „Wer da nicht mitmacht, der verschläft die Zukunft.“

Die digitale Welt für sich zum Vorteil nutzen, das verfolgt die Gemeinde mit der App: vom Terminkalender über Vereinsinformationen und Nachbarschaftshilfe bis hin zu Terminvereinbarungen oder Warenbestellungen. Werner Albrecht ist es dabei besonders wichtig, dass die Handhabbarkeit der App möglichst einfach und barrierefrei funktioniert. Die Wardenburger Start-up-Firma „Satelles“ hat deshalb ein simpel zu verstehendes Programm geschrieben. „Dieses soll die Grundlage bieten. Die Inhalte wollen wir aber selbst liefern“, berichtet Albrecht von den Plänen. Wenn alles gut läuft, soll die App noch in diesem Jahr online gehen.

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Mit dem Unternehmen Satelles sei abgesprochen, dass die Summe der Lizenzkosten für das Grundlagenprogramm in drei Raten aufgeteilt wird. Einmalig werden 5000 Euro gezahlt – getragen vom Marketingforum, dem Wirtschaftsförderungsverein, dem Kleinen Kreis und der Bürgerstiftung. Im April werden dann weitere 5000 Euro gezahlt – „diesen Zuschuss haben wir bei der Verwaltung beantragt. Er wurde am vergangenen Mittwoch (14. Februar) durch den Verwaltungsausschuss gewährt“, freut sich Albrecht über die Fortschritte: „Sollte es dann schief gehen, so ist mit Satelles vereinbart, dass wir keine weiteren Zahlungen leisten müssen.“ Gehe alles gut, so würde die noch fehlende Summe in 2019 gezahlt.

Angedacht ist, dass die App über Smartphone, Tablet und Computer abrufbar ist – also im sogenannten responsive design programmiert wird. Gefragt seien alle beteiligten Partner: „Geplant ist, dass jeweils ein Administrator der jeweiligen Arbeitsgruppen zuständig ist und einen Zugang zur Seite bekommt. Möchte beispielsweise eine Firma sich eintragen, melden sich die Interessierten bei dem Administrator und bekommen die Rechte. So sind sie auch selbst für die Inhalte verantwortlich“, ergänzt Albrecht. Die App sei nicht als Ablösung für andere Homepages von Firmen zu verstehen, sondern vielmehr als komprimiertes, gebündeltes Informationsangebot.

Derzeit sei das Engagement der Betroffenen ausschließlich ehrenamtlich, „Ziel ist aber eindeutig, eine eigene Firma zu gründen, die kostendeckend arbeitet“, zeichnet Albrecht Pläne für die Zukunft.

Imke Harms Reporterin / Redaktion Wildeshausen
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