Sage „Das Jahr 2013 brachte uns Waldbesitzern befriedigende bis gute Rohholzpreise, die allerdings aktuell einer Abwärtstendenz unterliegen. Die Starkwindereignisse des Herbstes 2013 zeigten keinen nennenswerten Einfluss auf das Marktgeschehen.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Oldenburg-Delmenhorst, Günter Westermann, am Donnerstagabend im Haaster Krug in Sage-Haast seinen Bericht bei der Jahreshauptversammlung.

Neuer Wald

18 500 Festmeter Holz sind 2013 in der FBG Oldenburg-Delmenhorst eingeschlagen worden. Diese Zahl nannte Bezirksförster Hubert Brüning. Im Vorjahr waren es noch 24 500. Ein Einschlag, der dem Zuwachs an Wald entspreche und damit nachhaltig sei, hieß es. Insgesamt sind 34 Hektar neuer Wald mit 120 000 heimischen Gehölz entstanden. 45 Prozent davon seien Buchen. Die restlichen 55 Prozent verteilen sich auf Douglasie, Fichte, Lerchen und Küstentanne. In der Summe werden 5450 Hektar Wald von 668 Mitgliedern der FBG bewirtschaftet.

Schon am frühen Abend hatten sich die Mitglieder der FBG getroffen, um eine Unterbaupflanzung der Waldfläche von Henning und Walter Poppe in Sage in Augenschein zu nehmen. Bezirksförster Michael Feiner schilderte die Bedingungen der Aufforstungsfläche, die auf Lehmuntergrund mit Flugsanddünen aus forstwirtschaftlicher Sicht eine Herausforderung darstelle. Im Anschluss wies der Vorsitzende Westermann auf gute Anwachsbedingungen hin, aber auch auf die Sorge um den Schädlingsbefall, der Spätfolgeschäden verursachen würde.

Westermann: Holz entwickle sich immer mehr zu einem multifunktionalen Rohstoff. „Neu ist die Entwicklung von Windmühlen aus geleimten Buchenschnittholz, die Anlagen von bis zu 160 Meter Nabenhöhe ermöglichen“, zeigte Günter Westermann auf. Auch die Vorzüge des Holzes im Hinblick auf den Klimaschutz trete immer mehr in den Vordergrund.

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„Angesichts der gravierenden Flächenknappheit im landwirtschaftlichen Bereich würden wir uns mehr Entgegenkommen vom Landkreis Oldenburg bei anstehenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wünschen“, so Westermann. „Wir Waldbesitzer könnten in vielen Fällen durch ökologische Aufwertung von Waldbeständen den Landwirten helfen.“ Bislang würden die Gemeinden Ganderkesee und Dötlingen Entgegenkommen signalisieren.

Andreas Wiese, Versicherungsstelle Deutscher Wald, referierte während der Versammlung über das Thema „Sturmversicherung und Haftpflichtversicherung für Nichtlandwirte“.

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