WESTRITTRUM Aus aktuellem Anlass hat die Gemeinde Großenkneten einen Wachdienst beauftragt, zu unregelmäßigen Zeiten in der Nacht am Badesee in Westrittrum nach dem Rechten zu sehen. Das berichtete Erster Gemeinderat Klaus Bigalke. Man habe keine andere Möglichkeit mehr gesehen, um die Nachbarn und die Anlage vor den Eskapaden ungebetener Besucher zu schützen.

Lagerfeuer, Zechgelage, wildes Campen, laute Musik, Vandalismus – es ist schon fast alles vorgekommen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr, obwohl große Schilder darauf hinweisen, dass das Areal in dieser Zeit nicht betreten werden darf. Besucher kommen außerhalb der Öffnungszeiten mit Hunden oder auch mit Pferden zum See, es wird schwarz geangelt in der Nacht. Der Müll wird liegengelassen.

„Regeln und Vorschriften werden aufgestellt, weil man sich dabei etwas gedacht hat. Daher sollten sie eingehalten werden“, geht FDP-Ratsherr Werner Knoop jetzt noch einmal auf einen Beschwerdeführer aus Ostrittrum ein, der massiv in der Öffentlichkeit den Pächter Jürgen Röhrke kritisiert hatte (die NWZ  berichtete). „Aus meiner Sicht kann ich sogar gut verstehen, wenn Herr Röhrke möglicherweise ein wenig ungehalten gewesen ist, wenn die Besucher nach mehrmaligen freundlichen Aufforderungen seinen Anweisungen nicht nachkommen und glauben, für sich Sonderrechte in Anspruch nehmen zu dürfen“, meint Werner Knoop. Dass die Gemeindeverwaltung das von Röhrke gegen den Ostrittrumer ausgesprochene Badeverbot aufgehoben hat, kann Knoop nicht verstehen. Es sollte sofort wieder ausgesprochen werden, da der Mann sich offensichtlich vollkommen uneinsichtig zeige.

„Wer die Situation am Badesee kennt, weiß, wie schwer es ist, dort die Ordnung so halbwegs aufrecht zu erhalten. Daher braucht Herr Röhrke die Unterstützung aller Bürger, die sich in diesem besonders schönen Sommer einen geordneten Badebetrieb wünschen“, so Knoop. Und erst recht benötige Röhrke die Unterstützung der Gemeinde. Es könne nicht sein, dass die Gemeinde bei leeren Kassen erhebliche Summen aufwenden müsse, um die Ordnung am Badesee aufrecht zu erhalten – „und das alles nur, weil einige Leute entweder des Lesens nicht kundig sind oder glauben, dass für sie die Baderegeln nicht gelten“, meint Knoop.

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